Sonderprojekte
Der Hochwürdigste*Garland F. Byers, Jr., J.D., D.D.‡
Bischof für die Völker, unter apostolischem Auftrag

„Und habt keine Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis, decket sie vielmehr auf…“Epheser 5,11 (Schlachter 1951)
Von dem Augenblick an, da Christus die Apostel beauftragte und sie in die Welt aussandte, um allen Völkern das Evangelium zu predigen,1 steht die Kirche voll und ganz im geistlichen Kampf mit den Mächten der Finsternis, sowohl in den geistlichen Bereichen2 als auch leiblich auf der ganzen Erde.3 Dieser Kampf hat zu verschiedenen Zeiten verschiedene Formen angenommen, etwa: (1) den Gebrauch des Gesetzes als Waffe durch den Feind;4,5 (2) falsche Propheten, die ein neues Evangelium predigten und nicht das, welches uns von unserem Herrn Jesus Christus gegeben wurde;6 (3) falsche Lehren, Irrlehren und Lästerungen jeder Art;7 (4) die Verfolgung der Gläubigen bis in den Tod und das Martyrium;8 (5) die Normalisierung der Sünde durch subtile Mittel und Täuschungen, die als Unterhaltung gestaltet und sorgfältig auf Massenwirkung zugeschnitten sind;9 (6) die Ablenkung der Gläubigen durch belanglose Dinge, während zugleich alles Anständige und Heilige angegriffen wird;10 (7) Götzendienst und die Anbetung von Herrschern;11 (8) das Vergießen unschuldigen Blutes;12 (9) Blutvergießen, das zum Schauspiel gemacht wird;13 (10) Unterdrückung der Armen und Habgier;14 (11) Sklaverei und den Handel mit Menschen;15 (12) Okkultismus, Zauberei und Wahrsagerei;16 (13) Tyrannei und Herrscher, die über dem Gesetz stehen;17 (14) Verderbnis innerhalb der Kirche;18 (15) Schisma und Spaltung des Leibes;19 (16) Abfall vom Glauben unter Druck;20 und andere Dinge, zu zahlreich, um sie hier zu nennen, welche die Kirche trafen und die Weitergabe des Evangeliums behinderten.21
Die Sonderprojekte des Bischofs führen dieses Werk bis in die Gegenwart fort. Jedes Projekt greift eine Sache auf, von der der Bischof glaubt, dass sie in diesem Augenblick der Geschichte besondere Aufmerksamkeit der Kirche22 erfordert.23 Manche Schriften, die auf dieser Website innerhalb eines Projekts geordnet und abgelegt sind, sind allein an eine Kirche oder an Kirchen in den zehn Königreichen gerichtet.24 Andere Schriften sind unmittelbar an die verschiedenen Amtsträger, Unternehmen, Institutionen und/oder anderen Personen gerichtet, die mit der Sache des Sonderprojekts zu tun haben.25 Eine Schrift, die entweder an Dritte außerhalb der Kirche oder an die Kirchen selbst gerichtet ist, kann im Bereich der Sonderprojekte oder in dem Bereich oder den Bereichen der Schriften zu finden sein, die den betroffenen zehn Königreichen gewidmet sind.
Wie es die Praxis des Bischofs ist, werden alle Schriften nach dem Datum ihrer Entstehung fortlaufend nummeriert.26 Jede Schrift ist mit Quellen belegt, und ihre Autoritäten werden vollständig angeführt.27
Die Projekte
Anmerkungen
1„…Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker, indem ihr sie taufet auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes und sie halten lehret alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Weltzeit!“ Matthäus 28,18–20 (Schlachter 1951). „…Gehet hin in alle Welt und prediget das Evangelium der ganzen Schöpfung!“ Markus 16,15 (Schlachter 1951). „…So steht es geschrieben, daß Christus leiden und am dritten Tage von den Toten auferstehen werde, und daß in seinem Namen Buße zur Vergebung der Sünden gepredigt werden soll unter allen Völkern.“ Lukas 24,46–47 (Schlachter 1951). „…Friede sei mit euch! Gleichwie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.“ Johannes 20,21 (Schlachter 1951). „sondern ihr werdet Kraft empfangen, wenn der heilige Geist über euch kommt, und werdet Zeugen für mich sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samaria und bis ans Ende der Erde!“ Apostelgeschichte 1,8 (Schlachter 1951). „Und dieses Evangelium vom Reich wird in der ganzen Welt gepredigt werden, zum Zeugnis allen Völkern, und dann wird das Ende kommen.“ Matthäus 24,14 (Schlachter 1951). „Sie aber gingen aus und predigten allenthalben; und der Herr wirkte mit ihnen und bekräftigte das Wort durch die begleitenden Zeichen.“ Markus 16,20 (Schlachter 1951). „Wie sollen sie aber predigen, wenn sie nicht ausgesandt werden? Wie geschrieben steht: «Wie lieblich sind die Füße derer, die das Evangelium des Friedens, die das Evangelium des Guten verkündigen!»“ Römer 10,15 (Schlachter 1951).Die frühe Kirche„Die Apostel haben uns das Evangelium vom Herrn Jesus Christus verkündigt; Jesus Christus [hat es] von Gott [getan]. Christus also wurde von Gott ausgesandt und die Apostel von Christus. Beide Bestellungen geschahen also auf geordnete Weise, nach dem Willen Gottes. Nachdem sie also ihre Weisungen empfangen hatten und durch die Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus völlig gewiss gemacht und im Wort Gottes gefestigt waren, gingen sie mit der vollen Gewissheit des Heiligen Geistes aus und verkündigten, dass das Reich Gottes nahe sei.“ (aus dem Englischen übersetzt) Clemens von Rom, Erster Brief an die Korinther, Kap. 42, in The Ante-Nicene Fathers, hg. von Alexander Roberts und James Donaldson, Bd. 1 (Buffalo, NY: Christian Literature Publishing, 1885). ↩︎
2„Ziehet die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr den Kunstgriffen des Teufels gegenüber standzuhalten vermöget; denn unser Kampf richtet sich nicht wider Fleisch und Blut, sondern wider die Herrschaften, wider die Gewalten, wider die Weltbeherrscher dieser Finsternis, wider die geistlichen [Mächte] der Bosheit in den himmlischen [Regionen]. Deshalb ergreifet die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr am bösen Tage zu widerstehen vermöget und, nachdem ihr alles wohl ausgerichtet habt, das Feld behalten könnet.“ Epheser 6,11–13 (Schlachter 1951). „Denn ob wir schon im Fleische wandeln, so streiten wir doch nicht nach Art des Fleisches; denn die Waffen unsrer Ritterschaft sind nicht fleischlich, sondern mächtig durch Gott zur Zerstörung von Festungen, so daß wir Vernunftschlüsse zerstören und jede Höhe, die sich wider die Erkenntnis Gottes erhebt, und jeden Gedanken gefangennehmen zum Gehorsam gegen Christus…“ 2. Korinther 10,3–5 (Schlachter 1951). „Denn in ihm ist alles erschaffen worden, was im Himmel und was auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, seien es Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten: alles ist durch ihn und für ihn geschaffen…“ Kolosser 1,16 (Schlachter 1951). „Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. Darum seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben!“ Matthäus 10,16 (Schlachter 1951). „Kämpfe den guten Kampf des Glaubens…“ 1. Timotheus 6,12 (Schlachter 1951). „Du nun leide Ungemach, als ein edler Streiter Jesu Christi! Wer Kriegsdienst tut, verflicht sich nicht in Geschäfte des Lebensunterhalts, damit er dem gefalle, der ihn ausgehoben hat.“ 2. Timotheus 2,3–4 (Schlachter 1951). „Der Erzengel Michael dagegen, als er mit dem Teufel in Streit geriet und über den Leib Moses verhandelte, wagte kein lästerndes Urteil zu fällen, sondern sprach: «Der Herr strafe dich!»“ Judas 9 (Schlachter 1951). „Ich weiß von einem Menschen in Christus, der vor vierzehn Jahren (ob im Leibe, weiß ich nicht, oder ob außerhalb des Leibes, weiß ich nicht; Gott weiß es) bis in den dritten Himmel entrückt wurde. Und ich weiß von dem betreffenden Menschen (ob im Leibe, oder außerhalb des Leibes, weiß ich nicht; Gott weiß es), daß er in das Paradies entrückt wurde und unaussprechliche Worte hörte, welche keinem Menschen zu sagen vergönnt ist.“ 2. Korinther 12,2–4 (Schlachter 1951). (Dies veranschaulicht, dass es in der Geisterwelt und in den himmlischen Bereichen viele Dimensionen gibt.) „Und damit ich mich der außerordentlichen Offenbarungen nicht überhebe…“ 2. Korinther 12,7 (Schlachter 1951). „Siehe, der Himmel und aller Himmel Himmel und die Erde und alles, was darinnen ist, gehört dem HERRN, deinem Gott…“ 5. Mose 10,14 (Schlachter 1951). „Aber wohnt Gott wirklich auf Erden? Siehe, die Himmel und aller Himmel Himmel mögen dich nicht fassen; wie sollte es denn dieses Haus tun, das ich gebaut habe?“ 1. Könige 8,27 (Schlachter 1951). „Du, HERR, bist der Einzige! Du hast den Himmel, aller Himmel Himmel samt ihrem ganzen Heere gemacht…“ Nehemia 9,6 (Schlachter 1951). „Lobet ihn, ihr Himmelshöhen und ihr Wasser oben am Himmel!“ Psalm 148,4 (Schlachter 1951). „Das [Wort] aber «Er ist aufgefahren», was bedeutet es anderes, als daß er auch zuvor hinabgefahren ist in die untersten Örter der Erde? Der hinabgefahren ist, ist derselbe, welcher auch hinaufgefahren ist über alle Himmel, damit er alles erfülle.“ Epheser 4,9–10 (Schlachter 1951). „Gepriesen sei der Gott und Vater unsres Herrn Jesus Christus, der uns mit jedem geistlichen Segen gesegnet hat in den himmlischen [Regionen] durch Christus…“ Epheser 1,3 (Schlachter 1951). „welche er wirksam gemacht hat in Christus, als er ihn aus den Toten auferweckte und ihn zu seiner Rechten setzte in den himmlischen [Regionen], hoch über jedes Fürstentum und [jede] Gewalt, Macht und Herrschaft und jeden Namen, der genannt wird nicht allein in diesem Zeitalter, sondern auch in dem zukünftigen…“ Epheser 1,20–21 (Schlachter 1951). „Da wir nun einen großen Hohenpriester haben, der die Himmel durchschritten hat, Jesus, den Sohn Gottes, so lasset uns festhalten an dem Bekenntnis!“ Hebräer 4,14 (Schlachter 1951).Die frühe Kirche„Seid also darauf bedacht, oft zusammenzukommen, um Gott Dank zu sagen und Sein Lob zu verkünden. Denn wenn ihr häufig an demselben Ort zusammenkommt, werden die Mächte Satans zerstört…“ (aus dem Englischen übersetzt) Ignatius von Antiochien, Brief an die Epheser, Kap. 13, in The Ante-Nicene Fathers, hg. von Alexander Roberts und James Donaldson, Bd. 1 (Buffalo, NY: Christian Literature Publishing, 1885). ↩︎
3„Da sprach der HERR zum Satan: Wo kommst du her? Satan antwortete dem HERRN und sprach: Ich habe das Land durchstreift und bin darin umhergegangen.“ Hiob 1,7 (Schlachter 1951). „Da ging der Satan aus von dem Angesicht des HERRN und plagte Hiob mit bösen Geschwüren von der Fußsohle bis zum Scheitel…“ Hiob 2,7 (Schlachter 1951). „Und Satan stand auf wider Israel und reizte David, Israel zählen zu lassen.“ 1. Chronik 21,1 (Schlachter 1951). „Und er ließ mich sehen den Hohenpriester Josua, stehend vor dem Engel des HERRN; und der Satan stand zu seiner Rechten, um ihn anzuklagen.“ Sacharja 3,1 (Schlachter 1951). „Als nun der Diener des Mannes Gottes am Morgen früh aufstand und hinausging, siehe, da lag um die Stadt ein Heer mit Pferden und Wagen. Da sprach sein Knecht zu ihm: O weh, mein Herr! was wollen wir nun tun? Er sprach: Fürchte dich nicht! Denn derer, die bei uns sind, sind mehr, als derer, die bei ihnen sind! Und Elisa betete und sprach: HERR, öffne ihm doch die Augen, daß er sehe! Da öffnete der HERR dem Knecht die Augen, daß er sah. Und siehe, da war der Berg voll feuriger Rosse und Wagen rings um Elisa her.“ 2. Könige 6,15–17 (Schlachter 1951). „Da ward Nebukadnezar voll Wut und das Aussehen seines Angesichtes veränderte sich gegen Sadrach, Mesach und Abednego. Er gab den Befehl, man solle den Ofen siebenmal heißer machen, als man sonst zu tun pflegte. Und den stärksten Männern in seinem Heere befahl er, Sadrach, Mesach und Abednego zu binden und sie in den glühenden Feuerofen zu werfen. Da wurden diese Männer gebunden und in ihren Unterkleidern, Röcken, Mänteln und Überwürfen in den glühenden Feuerofen geworfen. Weil nun der Befehl des Königs dringend und der Ofen übermäßig geheizt war, so tötete die Feuerflamme jene Männer, welche Sadrach, Mesach und Abednego hinauftrugen; diese drei Männer aber, Sadrach, Mesach und Abednego, fielen gebunden in den glühenden Feuerofen. Da erschrak der König Nebukadnezar und stand eilends auf. Er hob an und sprach zu seinen Räten: Haben wir nicht drei Männer gebunden ins Feuer geworfen? Sie antworteten und sprachen: Gewiß, o König! Er antwortete und sprach: Siehe, ich sehe vier Männer mitten im Feuer frei umherwandeln, und es ist kein Schaden an ihnen, und die Gestalt des vierten gleicht einem Sohne der Götter!“ Daniel 3,19–25 (Schlachter 1951). „Da befahl der König, daß man Daniel herbringe und in den Löwenzwinger werfe. Der König hob an und sprach zu Daniel: Dein Gott, dem du ohne Unterlaß dienst, der rette dich! Und man brachte einen Stein und legte ihn auf die Öffnung des Zwingers, und der König versah ihn mit seinem Siegel und mit dem Siegel seiner Gewaltigen, damit in der Sache Daniels nichts geändert werde. Dann zog sich der König in seinen Palast zurück, verbrachte die Nacht fastend, ließ keine Frauen zu sich führen, und der Schlaf floh ihn. Beim Anbruch der Morgenröte aber stand der König auf und begab sich eilends zum Löwenzwinger. Und als er sich dem Zwinger näherte, rief er Daniel mit kläglicher Stimme. Der König hob an und sprach zu Daniel: Daniel, du Knecht des lebendigen Gottes, hat dich dein Gott, dem du ohne Unterlaß dienst, auch von den Löwen zu retten vermocht? Da redete Daniel mit dem König und sprach: O König, lebe ewiglich! Mein Gott hat seinen Engel gesandt und der Löwen Rachen verschlossen, daß sie mir kein Leid zufügten, weil vor ihm meine Unschuld offenbar war und ich auch vor dir nichts Böses verübt habe!“ Daniel 6,17–23 (Schlachter 1951). „Da sprach er zu mir: Fürchte dich nicht, Daniel! Denn von dem ersten Tage an, da du dein Herz darauf richtetest, zu verstehen und dich vor deinem Gott zu demütigen, sind deine Worte erhört worden, und ich bin gekommen um deiner Worte willen. Aber der Fürst des Königreichs Persien hat mir einundzwanzig Tage lang widerstanden und siehe, Michael, einer der vornehmsten Fürsten, ist mir zu Hilfe gekommen, so daß ich daselbst vor den Königen von Persien den Vorsprung gewann.“ Daniel 10,12–13 (Schlachter 1951). „Es fuhr aber der Satan in Judas, genannt Ischariot, der aus der Zahl der Zwölf war.“ Lukas 22,3 (Schlachter 1951). „Es begab sich aber, als wir zur Gebetsstätte gingen, daß uns eine Magd begegnete, die einen Wahrsagergeist hatte und ihren Herren durch ihr Wahrsagen großen Gewinn verschaffte. Diese folgte Paulus und uns nach, schrie und sprach: Diese Männer sind Diener des höchsten Gottes, die euch den Weg des Heils verkündigen! Und solches tat sie viele Tage. Paulus aber, den das bemühte, wandte sich um und sprach zu dem Geist: Ich gebiete dir im Namen Jesu Christi, von ihr auszufahren! Und er fuhr aus zur selben Stunde. Als aber ihre Herren sahen, daß die Hoffnung auf ihren Gewinn entschwunden war, ergriffen sie Paulus und Silas und schleppten sie auf den Markt vor die Obersten, führten sie den Hauptleuten zu und sprachen: Diese Männer, die Juden sind, verwirren unsere Stadt und verkündigen Gebräuche, welche anzunehmen oder auszuüben uns nicht erlaubt ist, da wir Römer sind! Und das Volk stand ebenfalls wider sie auf; und die Hauptleute rissen ihnen die Kleider ab und befahlen, sie mit Ruten zu schlagen.“ Apostelgeschichte 16,16–22 (Schlachter 1951). „Seid nüchtern und wachet! Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen könne…“ 1. Petrus 5,8 (Schlachter 1951). „Und es entstand ein Kampf im Himmel: Michael und seine Engel kämpften mit dem Drachen. Auch der Drache und seine Engel kämpften; aber sie siegten nicht, und es wurde für sie kein Platz mehr gefunden im Himmel. So wurde geworfen der große Drache, die alte Schlange, genannt der Teufel und der Satan, der den ganzen Erdkreis verführt, geworfen wurde er auf die Erde, und seine Engel wurden mit ihm geworfen. Und ich hörte eine laute Stimme im Himmel sagen: Nun ist das Heil und die Kraft und das Reich unseres Gottes und die Macht seines Gesalbten gekommen! Denn gestürzt wurde der Verkläger unsrer Brüder, der sie vor unsrem Gott verklagte Tag und Nacht. Und sie haben ihn überwunden durch des Lammes Blut und durch das Wort ihres Zeugnisses und haben ihr Leben nicht geliebt bis in den Tod! Darum seid fröhlich, ihr Himmel, und die ihr darin wohnet! Wehe der Erde und dem Meere! Denn der Teufel ist zu euch hinabgestiegen und hat einen großen Zorn, da er weiß, daß er nur wenig Zeit hat.“ Offenbarung 12,7–12 (Schlachter 1951). „Und der Drache ergrimmte über das Weib und ging hin, Krieg zu führen mit den übrigen ihres Samens, welche die Gebote Gottes beobachten und das Zeugnis Jesu haben.“ Offenbarung 12,17 (Schlachter 1951). „Und es wurde ihm gegeben, mit den Heiligen Krieg zu führen und sie zu überwinden; und es wurde ihm Macht gegeben über alle Geschlechter und Völker und Zungen und Nationen.“ Offenbarung 13,7 (Schlachter 1951). ↩︎
4„Sollte mit dir Gemeinschaft haben der Thron des Verderbens, der Unheil schafft; durch Gesetz? Sie greifen die Seele des Gerechten an und verdammen unschuldiges Blut.“ Psalm 94,20–21 (Schlachter 1951). „Wehe den Gesetzgebern, die liederliche Gesetze erlassen, und den Schreibern, welche Plackereien schreiben, womit sie die Armen vom Rechtswege verdrängen und die Unterdrückten meines Volkes ihres Rechtes berauben; damit die Witwen ihre Beute seien und sie die Waisen plündern können.“ Jesaja 10,1–2 (Schlachter 1951). „Da gebot der Pharao all seinem Volk und sprach: Werfet alle Söhne, die geboren werden, in den Nil; aber alle Töchter lasset leben!“ 2. Mose 1,22 (Schlachter 1951). „Und Haman sprach zum König Ahasveros: Es gibt ein Volk, das lebt zerstreut und abgesondert unter allen Völkern in allen Provinzen deines Königreichs, und ihr Gesetz ist anders als dasjenige aller Völker, und sie tun nicht nach des Königs Gesetzen; also daß es dem König nicht geziemt, sie in Ruhe zu lassen! Gefällt es dem König, so schreibe er, daß man sie umbringe; dann will ich zehntausend Talente Silber darwägen in die Hände der Schaffner, damit man es in des Königs Schatzkammern bringe!“ Esther 3,8–9 (Schlachter 1951). „Und die Briefe wurden durch die Läufer in alle Provinzen des Königs gesandt, daß man alle Juden vertilgen, erwürgen und umbringen solle, Junge und Alte, Kinder und Frauen, an einem Tage, nämlich am dreizehnten des zwölften Monats, das ist der Monat Adar, und daß man zugleich ihr Gut rauben dürfe.“ Esther 3,13 (Schlachter 1951). „rief der Herold mit gewaltiger Stimme: Das laßt euch gesagt sein, ihr Völker, Stämme und Zungen: Sobald ihr den Klang der Hörner, Flöten, Zithern, Harfen, Psalter, Sackpfeifen und aller Arten von Musik hören werdet, sollt ihr niederfallen und das goldene Bild anbeten, welches der König Nebukadnezar aufgestellt hat. Wer aber nicht niederfällt und anbetet, der soll augenblicklich in den glühenden Feuerofen geworfen werden!“ Daniel 3,4–6 (Schlachter 1951). „Da suchten alsbald die Fürsten und Satrapen eine Anklage gegen Daniel zu finden auf Grund seiner Regierung; aber sie konnten keine Schuld noch irgend etwas Nachteiliges finden, weil er ganz treu und keine Vernachlässigung noch irgend ein Vergehen bei ihm zu finden war. Da sprachen jene Männer: Wir werden gegen diesen Daniel keinen Anklagegrund finden, es sei denn in seinem Gottesdienst! Darauf bestürmten jene Fürsten und Satrapen den König und sprachen: König Darius, lebe ewiglich! Sämtliche Fürsten des Königreichs, die Landpfleger und Satrapen, die Räte und Statthalter erachten es für ratsam, daß eine Verordnung aufgestellt und ein Verbot erlassen werde, wonach jeder, der innert dreißig Tagen irgend eine Bitte an irgend einen Gott oder Menschen richtet, außer an dich allein, o König, in den Löwenzwinger geworfen werden soll.“ Daniel 6,5–8 (Schlachter 1951). „Die Juden antworteten ihm: Wir haben ein Gesetz, und nach unserm Gesetz muß er sterben, weil er sich selbst zu Gottes Sohn gemacht hat.“ Johannes 19,7 (Schlachter 1951). „Aber damit es sich nicht weiter unter dem Volk verbreite, wollen wir ihnen ernstlich drohen, damit sie hinfort mit keinem Menschen mehr von diesem Namen reden. Und sie ließen sie rufen und geboten ihnen, durchaus nicht mehr in dem Namen Jesu zu reden noch zu lehren.“ Apostelgeschichte 4,17–18 (Schlachter 1951). „Als sie sie aber nicht fanden, schleppten sie Jason und etliche Brüder vor die Obersten der Stadt und schrieen: Diese Leute, welche in der ganzen Welt Unruhe stiften, sind jetzt auch hier; Jason hat sie aufgenommen! Und doch handeln sie alle wider die Verordnungen des Kaisers, indem sie sagen, ein anderer sei König, nämlich Jesus!“ Apostelgeschichte 17,6–7 (Schlachter 1951). „Denn – was nie zuvor geschehen ist – das Geschlecht der Frommen erleidet nun Verfolgung, da es in Asien durch neue Erlasse umhergetrieben wird. Denn die schamlosen Denunzianten und Begehrer fremden Eigentums nehmen die Erlasse zum Anlass und treiben offen Tag und Nacht Raub, indem sie die ausplündern, die keines Unrechts schuldig sind.“ (aus dem Englischen übersetzt) Melito von Sardes, angeführt bei Eusebius, Kirchengeschichte 4.26.5, übers. von Arthur Cushman McGiffert, in Nicene and Post-Nicene Fathers, 2. Reihe, Bd. 1, hg. von Philip Schaff und Henry Wace (New York: Christian Literature Publishing, 1890). „Was ist der Grund dieses Urteils? Warum habt ihr diesen Mann bestraft, der weder ein Ehebrecher noch ein Hurer noch ein Mörder noch ein Dieb noch ein Räuber ist, noch überhaupt irgendeines Verbrechens überführt, sondern der nur bekannt hat, dass er mit dem Namen eines Christen benannt wird?“ (aus dem Englischen übersetzt) Justin der Märtyrer, Zweite Apologie, Kap. 2, in The Ante-Nicene Fathers, hg. von Alexander Roberts und James Donaldson, Bd. 1 (Buffalo, NY: Christian Literature Publishing, 1885). „Es verbietet, sie als Unschuldige aufzuspüren, und befiehlt, sie als Schuldige zu bestrafen.“ (aus dem Englischen übersetzt) Tertullian, Apologeticum, Kap. 2, übers. von S. Thelwall, in The Ante-Nicene Fathers, hg. von Alexander Roberts und James Donaldson, Bd. 3 (Buffalo, NY: Christian Literature Publishing, 1885). ↩︎
5Die folgenden Belegstellen veranschaulichen, wann das Gesetz zu einem gerechten Zweck gebraucht wird, um unschuldiges Leben zu schützen, gegen Diebstahl von Eigentum und gegen andere Taten der Gesetzlosigkeit, die anderen Menschen schaden oder Unbeständigkeit und Unsicherheit in das Leben der Bürger bringen. Dem ist gegenüberzustellen, wann das Gesetz als Waffe gegen das Volk gebraucht wird, um die herrschende Klasse auf Kosten der Bürgerschaft zu mästen, um die gottgegebenen Rechte der Bürgerschaft zu unterdrücken und zu rauben und um die völlige Versklavung der Bürgerschaft herbeizuführen zum Nutzen der wenigen, die den Gott dieser Welt ihren Meister nennen („…in welchen der Gott dieser Welt die Sinne der Ungläubigen verblendet hat…“ 2. Korinther 4,4 (Schlachter 1951)). „Denn die Herrscher sind nicht wegen guten Werken zu fürchten, sondern wegen bösen! Willst du also die Obrigkeit nicht fürchten, so tue das Gute, dann wirst du Lob von ihr empfangen! Denn sie ist Gottes Dienerin, zu deinem Besten. Tust du aber Böses, so fürchte dich! Denn sie trägt das Schwert nicht umsonst; Gottes Dienerin ist sie, eine Rächerin zur Strafe an dem, der das Böse tut.“ Römer 13,3–4 (Schlachter 1951). „Seid untertan aller menschlichen Ordnung, um des Herrn willen, es sei dem König als dem Oberhaupt, oder den Statthaltern als seinen Gesandten zur Bestrafung der Übeltäter und zum Lobe derer, die Gutes tun.“ 1. Petrus 2,13–14 (Schlachter 1951). „So ermahne ich nun, daß man vor allen Dingen Bitten, Gebete, Fürbitten und Danksagungen für alle Menschen darbringe, für Könige und alle, die in hervorragender Stellung sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Gottseligkeit und Ehrbarkeit…“ 1. Timotheus 2,1–2 (Schlachter 1951). „Du sollst dir Richter und Amtleute einsetzen in allen deinen Toren, die der HERR, dein Gott, dir unter deinen Stämmen geben wird, damit sie das Volk richten mit gerechtem Gericht. Du sollst das Recht nicht beugen. Du sollst auch keine Person ansehen und keine Geschenke nehmen, denn die Geschenke verblenden die Augen der Weisen und verkehren die Worte der Gerechten. Der Gerechtigkeit, ja der Gerechtigkeit jage nach, daß du leben und das Land besitzen mögest, das der HERR, dein Gott, dir geben wird.“ 5. Mose 16,18–20 (Schlachter 1951).Die frühe Kirche„Die irdische Herrschaft ist also von Gott zum Nutzen der Völker eingesetzt worden und nicht vom Teufel, der niemals Ruhe hat, ja, der es nicht einmal gern sieht, dass Völker sich auf ruhige Weise verhalten, damit die Menschen unter der Furcht vor menschlicher Herrschaft einander nicht wie Fische auffressen, sondern durch die Einsetzung von Gesetzen ein Übermaß an Bosheit unter den Völkern niederhalten.“ (aus dem Englischen übersetzt) Irenäus von Lyon, Gegen die Häresien 5.24.2, übers. von Alexander Roberts und William Rambaut, in The Ante-Nicene Fathers, hg. von Alexander Roberts und James Donaldson, Bd. 1 (Buffalo, NY: Christian Literature Publishing, 1885). „Denn die Tapferkeit, die im Krieg das eigene Land vor den Barbaren bewahrt oder daheim die Schwachen oder die Gefährten vor Räubern verteidigt, ist voller Gerechtigkeit…“ (aus dem Englischen übersetzt) Ambrosius von Mailand, Über die Pflichten der Kirchendiener 1.27.129, übers. von H. de Romestin, in Nicene and Post-Nicene Fathers, 2. Reihe, Bd. 10, hg. von Philip Schaff und Henry Wace (New York: Christian Literature Publishing, 1896). ↩︎
6„Hütet euch aber vor den falschen Propheten, welche in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind.“ Matthäus 7,15 (Schlachter 1951). „Und es werden viele falsche Propheten auftreten und werden viele verführen.“ Matthäus 24,11 (Schlachter 1951). „Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten auftreten und werden große Zeichen und Wunder tun, um womöglich auch die Auserwählten zu verführen.“ Matthäus 24,24 (Schlachter 1951). „Mich wundert, daß ihr so schnell übergehet von dem, der euch durch Christi Gnade berufen hat, zu einem anderen Evangelium, so es doch kein anderes gibt; nur sind etliche da, die euch verwirren und das Evangelium Christi verdrehen wollen. Aber wenn auch wir oder ein Engel vom Himmel euch etwas anderes als Evangelium predigen würde außer dem, was wir euch verkündigt haben, der sei verflucht!“ Galater 1,6–8 (Schlachter 1951). „Denn wenn der, welcher zu euch kommt, einen andern Jesus predigt, den wir nicht gepredigt haben, oder wenn ihr einen andern Geist empfanget, den ihr nicht empfangen habt, oder ein anderes Evangelium, das ihr nicht angenommen habt, so ertraget ihr es wohl.“ 2. Korinther 11,4 (Schlachter 1951). „Denn solche sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, die sich in Apostel Christi verkleiden. Und das ist kein Wunder, denn der Satan selbst verkleidet sich in einen Engel des Lichts. Es ist also nichts Besonderes, wenn auch seine Diener sich verkleiden als Diener der Gerechtigkeit; aber ihr Ende wird ihren Werken gemäß sein.“ 2. Korinther 11,13–15 (Schlachter 1951). „Denn das weiß ich, daß nach meinem Abschied räuberische Wölfe zu euch kommen werden, die der Herde nicht schonen; auch aus eurer eigenen Mitte werden Männer aufstehen, die verkehrte Dinge reden, um die Jünger auf ihre Seite zu ziehen.“ Apostelgeschichte 20,29–30 (Schlachter 1951). „Es gab aber auch falsche Propheten unter dem Volk, wie auch unter euch falsche Lehrer sein werden, welche verderbliche Sekten nebeneinführen und durch Verleugnung des Herrn, der sie erkauft hat, ein schnelles Verderben über sich selbst bringen werden.“ 2. Petrus 2,1 (Schlachter 1951). „Geliebte, glaubet nicht jedem Geist, sondern prüfet die Geister, ob sie von Gott sind! Denn es sind viele falsche Propheten hinausgegangen in die Welt.“ 1. Johannes 4,1 (Schlachter 1951). „Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern sich nach ihren eigenen Lüsten Lehrer anhäufen werden, weil sie empfindliche Ohren haben; und sie werden ihre Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zuwenden.“ 2. Timotheus 4,3–4 (Schlachter 1951). „Ich weiß deine Werke und deine Arbeit und deine Geduld, und daß du die Bösen nicht ertragen kannst, und daß du die geprüft hast, die sich Apostel nennen und es nicht sind, und hast sie als Lügner erfunden…“ Offenbarung 2,2 (Schlachter 1951).Die frühe Kirche„Aber nicht jeder, der im Geist redet, ist ein Prophet, sondern nur, wenn er die Wege des Herrn hat. An ihren Wegen also werden der falsche Prophet und der Prophet erkannt werden.“ (aus dem Englischen übersetzt) Didache, Kap. 11, in The Ante-Nicene Fathers, hg. von Alexander Roberts und James Donaldson, Bd. 7 (Buffalo, NY: Christian Literature Publishing, 1886). ↩︎
7„Der Geist aber sagt deutlich, daß in spätern Zeiten etliche vom Glauben abfallen und verführerischen Geistern und Lehren der Dämonen anhangen werden, durch die Heuchelei von Lügenrednern, die in ihrem eigenen Gewissen gebrandmarkt sind…“ 1. Timotheus 4,1–2 (Schlachter 1951). „Einen sektiererischen Menschen weise ab, nach ein und zweimaliger Zurechtweisung, da du überzeugt sein kannst, daß ein solcher verkehrt ist und sündigt, indem er sich selbst verurteilt.“ Titus 3,10–11 (Schlachter 1951). „Ich ermahne euch aber, ihr Brüder, gebet acht auf die, welche Trennungen und Ärgernisse anrichten abseits von der Lehre, die ihr gelernt habt, und meidet sie. Denn solche dienen nicht dem Herrn Jesus Christus, sondern ihrem eigenen Bauch, und durch gleisnerische Reden und schöne Worte verführen sie die Herzen der Arglosen.“ Römer 16,17–18 (Schlachter 1951). „Geliebte, da es mir ein großes Anliegen ist, euch von unsrem gemeinsamen Heil zu schreiben, halte ich es für notwendig, euch zu schreiben mit der Ermahnung, daß ihr für den Glauben kämpfet, der den Heiligen ein für allemal übergeben worden ist.“ Judas 3 (Schlachter 1951). „Darum sage ich euch: Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden; aber die Lästerung des Geistes wird den Menschen nicht vergeben werden.“ Matthäus 12,31 (Schlachter 1951). „Und es wurde ihm ein Maul gegeben, das große Dinge und Lästerungen redete; und es wurde ihm Macht gegeben, Krieg zu führen zweiundvierzig Monate lang. Und es tat sein Maul auf zur Lästerung gegen Gott, zu lästern seinen Namen und sein Zelt und die im Himmel wohnen.“ Offenbarung 13,5–6 (Schlachter 1951). „Ich bitte euch also, doch nicht ich, sondern die Liebe Jesu Christi, dass ihr nur christliche Nahrung gebraucht und euch fremdartiger Kräuter enthaltet; ich meine die Häresie. Denn die [, die dieser ergeben sind,] vermischen Jesus Christus mit ihrem eigenen Gift und reden Dinge, die keinen Glauben verdienen, gleich denen, die ein tödliches Gift in süßem Wein reichen, das der Unwissende gierig nimmt, mit einer tödlichen Lust, die ihn zu seinem eigenen Tod führt.“ (aus dem Englischen übersetzt) Ignatius von Antiochien, Brief an die Trallianer, Kap. 6, in The Ante-Nicene Fathers, hg. von Alexander Roberts und James Donaldson, Bd. 1 (Buffalo, NY: Christian Literature Publishing, 1885).Die frühe Kirche„Der Irrtum wird ja niemals in seiner nackten Hässlichkeit dargeboten, damit er, so bloßgestellt, nicht sogleich erkannt werde.“ (aus dem Englischen übersetzt) Irenäus von Lyon, Gegen die Häresien 1, Vorrede, Abschn. 2, übers. von Alexander Roberts und William Rambaut, in The Ante-Nicene Fathers, hg. von Alexander Roberts und James Donaldson, Bd. 1 (Buffalo, NY: Christian Literature Publishing, 1885). ↩︎
8„Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihrer ist das Himmelreich! Selig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und lügnerisch allerlei Arges wider euch reden um meinetwillen! Freuet euch und frohlocket; denn euer Lohn ist groß im Himmel; denn also haben sie die Propheten verfolgt, die vor euch gewesen sind.“ Matthäus 5,10–12 (Schlachter 1951). „Und ihr werdet von jedermann gehaßt sein um meines Namens willen. Wer aber beharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden.“ Matthäus 10,22 (Schlachter 1951). „Gedenket an das Wort, das ich zu euch gesagt habe: Der Knecht ist nicht größer als sein Herr. Haben sie mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen; haben sie mein Wort befolgt, so werden sie auch das eurige befolgen.“ Johannes 15,20 (Schlachter 1951). „Sie werden euch aus der Synagoge ausschließen; es kommt sogar die Stunde, wo jeder, der euch tötet, meinen wird, Gott einen Dienst zu erweisen.“ Johannes 16,2 (Schlachter 1951). „Und sie steinigten den Stephanus, welcher ausrief und sprach: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf! Er kniete aber nieder und rief mit lauter Stimme: Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht zu! Und nachdem er das gesagt hatte, entschlief er.“ Apostelgeschichte 7,59–60 (Schlachter 1951). „Um jene Zeit aber legte der König Herodes Hand an, um etliche von der Gemeinde zu mißhandeln. Und er tötete Jakobus, den Bruder des Johannes, mit dem Schwert.“ Apostelgeschichte 12,1–2 (Schlachter 1951). „Andere erfuhren Spott und Geißelung, dazu Ketten und Gefängnis; sie wurden gesteinigt, verbrannt, zersägt, erlitten den Tod durchs Schwert, zogen umher in Schafspelzen und Ziegenfellen, erlitten Mangel, Bedrückung, Mißhandlung…“ Hebräer 11,36–37 (Schlachter 1951). „Und alle, die gottselig leben wollen in Christus Jesus, müssen Verfolgung leiden.“ 2. Timotheus 3,12 (Schlachter 1951). „Fürchte nichts, was du leiden wirst! Siehe, der Teufel wird etliche von euch ins Gefängnis werfen, damit ihr versucht werdet, und ihr werdet Trübsal haben zehn Tage lang. Sei getreu bis in den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben!“ Offenbarung 2,10 (Schlachter 1951). „Und als es das fünfte Siegel öffnete, sah ich unter dem Altar die Seelen derer, die hingeschlachtet worden waren um des Wortes Gottes willen und um des Zeugnisses willen, das sie hatten.“ Offenbarung 6,9 (Schlachter 1951). „Und sie haben ihn überwunden durch des Lammes Blut und durch das Wort ihres Zeugnisses und haben ihr Leben nicht geliebt bis in den Tod!“ Offenbarung 12,11 (Schlachter 1951). „…Die Christen vor den Löwen!“ (aus dem Englischen übersetzt) Tertullian, Apologeticum, Kap. 40, übers. von S. Thelwall, in The Ante-Nicene Fathers, hg. von Alexander Roberts und James Donaldson, Bd. 3 (Buffalo, NY: Christian Literature Publishing, 1885). „Je öfter wir von euch niedergemäht werden, desto zahlreicher werden wir; das Blut der Christen ist Same.“ (aus dem Englischen übersetzt) Tertullian, Apologeticum, Kap. 50, übers. von S. Thelwall, in The Ante-Nicene Fathers, hg. von Alexander Roberts und James Donaldson, Bd. 3 (Buffalo, NY: Christian Literature Publishing, 1885). ↩︎
9„Aber die Schlange war listiger als alle Tiere des Feldes, die Gott der HERR gemacht hatte; und sie sprach zum Weibe: Hat Gott wirklich gesagt, ihr dürft nicht essen von jedem Baum im Garten?“ 1. Mose 3,1 (Schlachter 1951). „Ich fürchte aber, es könnten, wie die Schlange mit ihrer List Eva verführte, so auch eure Sinne verdorben und von der Einfalt gegen Christus abgelenkt werden.“ 2. Korinther 11,3 (Schlachter 1951). „Und das ist kein Wunder, denn der Satan selbst verkleidet sich in einen Engel des Lichts.“ 2. Korinther 11,14 (Schlachter 1951). „Da standen sie am Morgen früh auf und opferten Brandopfer und brachten dazu Dankopfer; darnach setzte sich das Volk nieder, um zu essen und zu trinken, und sie standen auf, um zu spielen.“ 2. Mose 32,6 (Schlachter 1951). „Werdet auch nicht Götzendiener, gleichwie etliche von ihnen, wie geschrieben steht: «Das Volk setzte sich nieder, um zu essen und zu trinken, und stand auf, um zu spielen.»“ 1. Korinther 10,7 (Schlachter 1951). „Und Israel wohnte in Sittim und das Volk fing an Unzucht zu treiben mit den Töchtern der Moabiter, welche das Volk zu den Opfern ihrer Götter luden. Und das Volk aß und betete ihre Götter an.“ 4. Mose 25,1–2 (Schlachter 1951). „Aber ich habe etwas weniges wider dich, daß du daselbst solche hast, die an der Lehre Bileams festhalten, welcher den Balak lehrte, ein Ärgernis vor die Kinder Israel zu legen, Götzenopfer zu essen und Unzucht zu treiben.“ Offenbarung 2,14 (Schlachter 1951). „Als nun Herodes seinen Geburtstag beging, tanzte die Tochter der Herodias vor den Gästen und gefiel dem Herodes. Darum verhieß er ihr mit einem Eide, ihr zu geben, was sie auch fordern würde. Da sie aber von ihrer Mutter angeleitet war, sprach sie: Gib mir hier auf einer Schüssel das Haupt Johannes des Täufers! Und der König ward betrübt; doch um des Eides willen und derer, die mit ihm zu Tische saßen, befahl er, es zu geben. Und er sandte hin und ließ Johannes im Gefängnis enthaupten.“ Matthäus 14,6–10 (Schlachter 1951). „…wurden ganz und gar um des Teufels willen eingerichtet…“ (aus dem Englischen übersetzt) Tertullian, Über die Schauspiele (De spectaculis), Kap. 24, übers. von S. Thelwall, in The Ante-Nicene Fathers, hg. von Alexander Roberts und James Donaldson, Bd. 3 (Buffalo, NY: Christian Literature Publishing, 1885). „Anfangs war das Theater eigentlich ein Tempel der Venus…“ „Diese beiden bösen Geister stehen in beschworenem Bündnis miteinander, als die Schutzherren der Trunkenheit und der Wollust.“ (aus dem Englischen übersetzt) Tertullian, De spectaculis, Kap. 10, übers. von S. Thelwall, in The Ante-Nicene Fathers, hg. von Alexander Roberts und James Donaldson, Bd. 3 (Buffalo, NY: Christian Literature Publishing, 1885). „…der eigene, besondere Wohnsitz der Schamlosigkeit…“, wo „nichts in Ansehen steht als das, was anderswo verrufen ist“ (aus dem Englischen übersetzt). Tertullian, De spectaculis, Kap. 17, übers. von S. Thelwall, in The Ante-Nicene Fathers, hg. von Alexander Roberts und James Donaldson, Bd. 3 (Buffalo, NY: Christian Literature Publishing, 1885). „Auch Schauspiele zogen mich fort, voll von Darstellungen meines Elends und von Nahrung für mein Feuer. Warum will der Mensch traurig gemacht werden, wenn er kummervolle und tragische Szenen betrachtet, die er doch selbst keineswegs erleiden möchte?“ (aus dem Englischen übersetzt) Augustinus, Bekenntnisse 3.2.2, übers. von J. G. Pilkington, in Nicene and Post-Nicene Fathers, 1. Reihe, Bd. 1, hg. von Philip Schaff (Buffalo, NY: Christian Literature Publishing, 1886). „…manche haben uns verlassen und sind uns um des Schauspiels der Pferderennen willen davongelaufen…“ „…wurdest du als ein Gefangener des Teufels zu jenem Schauspiel geschleppt?“ „…der Teufel quält diese Herde…“ (aus dem Englischen übersetzt) Johannes Chrysostomus, Gegen die Zirkusspiele und das Theater (Contra ludos et theatra), übers. von Mark Vermes (2012), als gemeinfrei veröffentlicht, The Tertullian Project, tertullian.org. Auf dem Konzil von Elvira „wurde beschlossen, dass Schauspieler getauft werden dürften, aber nur unter der Bedingung, dass sie diese Lebensweise aufgäben“, und auf dem Konzil von Arles (314) „wurden theatrici und agitatores (Schauspieler und Wagenlenker bei den Spielen) für exkommuniziert erklärt“ (aus dem Englischen übersetzt). Herbert Thurston, „Theatre“, in The Catholic Encyclopedia, Bd. 14 (New York: Robert Appleton Company, 1912). „Die Macht des Films besteht darin, dass er durch lebendige und anschauliche Bilder spricht.“ „Sie sind Gelegenheiten zur Sünde; sie verführen junge Menschen auf die Wege des Bösen, indem sie die Leidenschaften verherrlichen.“ „…der Film nicht länger eine Schule der Verderbnis sei.“ (aus dem Englischen übersetzt) Pius XI., Vigilanti cura, Enzyklika über den Film, 29. Juni 1936 (Vatikanstadt: Libreria Editrice Vaticana), vatican.va. ↩︎
10Die Augen des Petrus auf Christus, dann auf den Sturm„Petrus aber antwortete ihm und sprach: Herr, bist du es, so heiße mich zu dir auf das Wasser kommen! Da sprach er: Komm! Und Petrus stieg aus dem Schiff und wandelte auf dem Wasser und kam auf Jesus zu. Als er aber den starken Wind sah, fürchtete er sich, und da er zu sinken anfing, schrie er und sprach: Herr, rette mich! Jesus aber streckte alsbald die Hand aus, ergriff ihn und sprach zu ihm: Du Kleingläubiger, warum zweifeltest du?“ Matthäus 14,28–31 (Schlachter 1951). „Darum auch wir, weil wir eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, lasset uns jede Last und die uns so leicht umstrickende Sünde ablegen und mit Ausdauer die Rennbahn durchlaufen, welche vor uns liegt, im Aufblick auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens, welcher für die vor ihm liegende Freude das Kreuz erduldete, die Schande nicht achtete und sich zur Rechten des Thrones Gottes gesetzt hat.“ Hebräer 12,1–2 (Schlachter 1951).Paulus über Weltförmigkeit und das Kreuz„Denn viele wandeln, wie ich euch oft gesagt habe, nun aber auch weinend sage, als «Feinde des Kreuzes Christi», welcher Ende das Verderben ist, deren Gott der Bauch ist, die sich ihrer Schande rühmen und aufs Irdische erpicht sind.“ Philipper 3,18–19 (Schlachter 1951). „Brüder, ich halte mich selbst nicht dafür, daß ich es ergriffen habe; eins aber tue ich: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was vor mir ist, und jage nach dem Ziel, dem Kampfpreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus.“ Philipper 3,13–14 (Schlachter 1951). „Von mir aber sei es ferne, mich zu rühmen, denn allein des Kreuzes unsres Herrn Jesus Christus, durch welches mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt.“ Galater 6,14 (Schlachter 1951). „Denn ich hatte mir vorgenommen, unter euch nichts anderes zu wissen, als nur Jesus Christus, und zwar als Gekreuzigten.“ 1. Korinther 2,2 (Schlachter 1951). „Seid ihr nun mit Christus auferstanden, so suchet, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zu der Rechten Gottes. Trachtet nach dem, was droben, nicht nach dem, was auf Erden ist…“ Kolosser 3,1–2 (Schlachter 1951). „Und passet euch nicht diesem Weltlauf an, sondern verändert euer Wesen durch die Erneuerung eures Sinnes, um prüfen zu können, was der Wille Gottes sei, der gute und wohlgefällige und vollkommene.“ Römer 12,2 (Schlachter 1951). „uns, die wir nicht sehen auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare; denn was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig.“ 2. Korinther 4,18 (Schlachter 1951). „Denn Demas hat mich verlassen, weil er diesen Weltlauf liebgewonnen hat…“ 2. Timotheus 4,10 (Schlachter 1951). „Wer Kriegsdienst tut, verflicht sich nicht in Geschäfte des Lebensunterhalts, damit er dem gefalle, der ihn ausgehoben hat.“ 2. Timotheus 2,4 (Schlachter 1951). „damit wir nicht vom Satan übervorteilt werden; denn seine Anschläge sind uns nicht unbekannt.“ 2. Korinther 2,11 (Schlachter 1951).Johannes und Jakobus über die Liebe zur Welt„Habt nicht lieb die Welt, noch was in der Welt ist! Wenn jemand die Welt lieb hat, so ist die Liebe zum Vater nicht in ihm. Denn alles, was in der Welt ist, die Fleischeslust, die Augenlust und das hoffärtige Leben, kommt nicht vom Vater her, sondern von der Welt, und die Welt vergeht mit ihrer Lust; wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit.“ 1. Johannes 2,15–17 (Schlachter 1951). „Ihr Ehebrecher und Ehebrecherinnen, wisset ihr nicht, daß die Freundschaft mit der Welt Feindschaft gegen Gott ist? Wer immer der Welt Freund sein will, macht sich zum Feinde Gottes!“ Jakobus 4,4 (Schlachter 1951).Die Warnungen Christi„…Hebe dich weg von mir, Satan! Du bist mir zum Fallstrick; denn du denkst nicht göttlich, sondern menschlich!“ Matthäus 16,23 (Schlachter 1951). „Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo die Motten und der Rost sie fressen, und wo die Diebe nachgraben und stehlen. Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo weder die Motten noch der Rost sie fressen, und wo die Diebe nicht nachgraben und stehlen. Denn wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein.“ Matthäus 6,19–21 (Schlachter 1951). „Niemand kann zwei Herren dienen; denn entweder wird er den einen hassen und den andern lieben, oder er wird dem einen anhangen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.“ Matthäus 6,24 (Schlachter 1951). „Trachtet aber zuerst nach dem Reiche Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches alles hinzugelegt werden.“ Matthäus 6,33 (Schlachter 1951). „Unter die Dornen gesät aber ist es bei dem, welcher das Wort hört; aber die Sorge um das Zeitliche und der Betrug des Reichtums ersticken das Wort, und es bleibt ohne Frucht.“ Matthäus 13,22 (Schlachter 1951). „Was aber unter die Dornen fiel, das sind die, welche es gehört haben; aber sie gehen hin und werden von Sorgen und Reichtum und Vergnügungen des Lebens erstickt und bringen die Frucht nicht zur Reife.“ Lukas 8,14 (Schlachter 1951). „Habt aber acht auf euch selbst, daß eure Herzen nicht beschwert werden durch Rausch und Trunkenheit und Nahrungssorgen und jener Tag unversehens über euch komme!“ Lukas 21,34 (Schlachter 1951). „…Martha, Martha, du machst dir Sorge und Unruhe um vieles; eins aber ist not. Maria hat das gute Teil erwählt; das soll nicht von ihr genommen werden!“ Lukas 10,41–42 (Schlachter 1951). „Denn wie sie in den Tagen vor der Sündflut aßen und tranken, freiten und sich freien ließen bis zu dem Tage, da Noah in die Arche ging, und nichts merkten, bis die Sündflut kam und sie alle dahinraffte, so wird auch die Wiederkunft des Menschensohnes sein.“ Matthäus 24,38–39 (Schlachter 1951). „…Wer seine Hand an den Pflug legt und zurückblickt, ist nicht geschickt zum Reiche Gottes!“ Lukas 9,62 (Schlachter 1951). „Und sie fingen alle einstimmig an, sich zu entschuldigen. Der erste sprach zu ihm: Ich habe einen Acker gekauft und bin genötigt, hinauszugehen und ihn zu besehen; ich bitte dich, entschuldige mich! Und ein anderer sprach: Ich habe fünf Joch Ochsen gekauft und gehe hin, sie zu prüfen; ich bitte dich, entschuldige mich! Wieder ein anderer sprach: Ich habe eine Frau genommen, darum kann ich nicht kommen!“ Lukas 14,18–20 (Schlachter 1951). „Gedenket an Lots Weib!“ Lukas 17,32 (Schlachter 1951). „Und sein Weib sah hinter sich und ward zur Salzsäule.“ 1. Mose 19,26 (Schlachter 1951). „…Könnt ihr also nicht eine Stunde mit mir wachen? Wachet und betet, damit ihr nicht in Anfechtung fallet! Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach.“ Matthäus 26,40–41 (Schlachter 1951). „So lasset uns auch nicht schlafen wie die andern, sondern lasset uns wachen und nüchtern sein!“ 1. Thessalonicher 5,6 (Schlachter 1951).Abgelenkt, während der Feind zuschlug„Während aber die Leute schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut mitten unter den Weizen und ging davon.“ Matthäus 13,25 (Schlachter 1951). „Und nach Verlauf eines Jahres, zur Zeit, da die Könige auszuziehen pflegten, sandte David Joab und seine Knechte mit ihm und ganz Israel; und sie schlugen die Kinder Ammon nieder und belagerten Rabba. David aber blieb zu Jerusalem. Und es begab sich, als David um den Abend von seinem Lager aufstand und auf dem Dache des königlichen Hauses umherwandelte, sah er vom Dache aus ein Weib sich baden, und das Weib war von sehr schöner Gestalt.“ 2. Samuel 11,1–2 (Schlachter 1951). „Und sie ließ ihn auf ihrem Schoß einschlafen und rief einen Mann, der schor ihm die sieben Locken seines Hauptes ab, und sie fing an, ihn zu bezwingen, und seine Kraft wich von ihm.“ Richter 16,19 (Schlachter 1951). „König Belsazar machte ein großes Mahl seinen tausend Gewaltigen und trank vor den Tausenden Wein. Und während er sich den Wein schmecken ließ, befahl Belsazar, man solle die goldenen und silbernen Gefäße herbeibringen, welche sein Vater Nebukadnezar aus dem Tempel zu Jerusalem weggenommen hatte, damit der König samt seinen Gewaltigen, seinen Frauen und Nebenfrauen daraus trinken könne. Da wurden alsbald die goldenen Gefäße herbeigebracht, welche man aus dem Tempel, aus dem Hause Gottes zu Jerusalem, weggenommen hatte, und der König trank daraus samt seinen Gewaltigen, seinen Frauen und Nebenfrauen. Als sie nun tranken, lobten sie die goldenen, silbernen, ehernen, eisernen, hölzernen und steinernen Götter. In demselben Augenblick erschienen Finger einer Menschenhand, die schrieben gegenüber dem Leuchter auf die getünchte Wand des königlichen Palastes, so daß der König das Ende der schreibenden Hand sah.“ Daniel 5,1–5 (Schlachter 1951). „Aber in derselben Nacht ward Belsazar, der König der Chaldäer, umgebracht.“ Daniel 5,30 (Schlachter 1951). „Ist es aber für euch an der Zeit, in euren getäfelten Häusern zu wohnen, während dieses Haus in Trümmern liegt? Und nun spricht der HERR der Heerscharen also: Achtet auf eure Wege! Ihr säet viel und bringet wenig ein; ihr esset und werdet doch nicht satt; ihr trinket und habt doch nicht genug; ihr kleidet euch und werdet doch nicht warm; und wer einen Lohn verdient, der legt ihn in einen durchlöcherten Beutel!“ Haggai 1,4–6 (Schlachter 1951). „Und das hergelaufene Gesindel in ihrer Mitte war sehr lüstern geworden, und auch die Kinder Israel fingen wieder an zu weinen und sprachen: Wer will uns Fleisch zu essen geben? Wir gedenken der Fische, die wir in Ägypten umsonst aßen, und der Gurken und Melonen, des Lauchs, der Zwiebeln und des Knoblauchs; nun aber ist unsre Seele matt, unsre Augen sehen nichts als das Manna!“ 4. Mose 11,4–6 (Schlachter 1951). „Was aber die eingeschlichenen falschen Brüder betrifft, die sich eingedrängt hatten, um unsere Freiheit auszukundschaften, die wir in Christus Jesus haben, damit sie uns unterjochen könnten…“ Galater 2,4 (Schlachter 1951). „Es haben sich nämlich etliche Menschen eingeschlichen, für die schon längst folgendes Urteil geschrieben worden ist: «Gottlose, welche die Gnade unsres Gottes in Ausgelassenheit verkehren und den einzigen Herrscher und Herrn, Jesus Christus, verleugnen.»“ Judas 4 (Schlachter 1951).Die Augen fest gerichtet halten„Wende meine Augen ab, daß sie nicht nach Eitlem sehen; erquicke mich auf deinen Wegen!“ Psalm 119,37 (Schlachter 1951). „Laß deine Augen geradeaus schauen und deine Augenlider stracks vor dich blicken.“ Sprüche 4,25 (Schlachter 1951).Die frühe Kirche„Ich gehe heutzutage nicht in den Zirkus, um einen Hund einen Hasen jagen zu sehen; komme ich aber zufällig auf dem Feld an einer solchen Hetzjagd vorbei, so lenkt sie mich womöglich sogar von irgendeinem ernsten Gedanken ab… Wie kommt es, dass mich, wenn ich zu Hause sitze, eine Eidechse, die Fliegen fängt, oder eine Spinne, die sie verstrickt, wenn sie in ihre Netze stürzen, oftmals fesselt?… dann werden unsere Gebete dadurch oft unterbrochen und gestört…“ (aus dem Englischen übersetzt) Augustinus, Bekenntnisse 10.35.57, übers. von J. G. Pilkington, in Nicene and Post-Nicene Fathers, 1. Reihe, Bd. 1, hg. von Philip Schaff (Buffalo, NY: Christian Literature Publishing, 1886). ↩︎
11„Du sollst keine andern Götter neben mir haben! Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen, weder dessen, das oben im Himmel, noch dessen, das unten auf Erden, noch dessen, das in den Wassern, unterhalb der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht; denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifriger Gott, der da heimsucht der Väter Missetat an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied derer, die mich hassen…“ 2. Mose 20,3–5 (Schlachter 1951). „Sadrach, Mesach und Abednego antworteten und sprachen zum König: Nebukadnezar, wir haben nicht nötig, dir hierauf ein Wort zu erwidern. Sei es nun, daß unser Gott, dem wir dienen, uns aus dem glühenden Feuerofen befreien kann und uns von deiner Hand erretten wird, oder nicht, so sollst du wissen, o König, daß wir deinen Göttern nicht dienen und auch das goldene Bild nicht anbeten werden, das du aufgestellt hast!“ Daniel 3,16–18 (Schlachter 1951). „Aber an einem bestimmten Tage zog Herodes ein königliches Kleid an und setzte sich auf den Richterstuhl und hielt eine Rede an sie. Das Volk aber rief ihm zu: Das ist Gottes Stimme und nicht eines Menschen! Alsbald aber schlug ihn ein Engel des Herrn, weil er Gott nicht die Ehre gab; und von Würmern zerfressen, verschied er.“ Apostelgeschichte 12,21–23 (Schlachter 1951). „Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tiere die Macht gegeben, und beteten das Tier an und sprachen: Wer ist dem Tiere gleich, und wer vermag mit ihm zu streiten?“ Offenbarung 13,4 (Schlachter 1951). „Und es wurde ihm verliehen, dem Bilde des Tieres einen Geist zu geben, so daß das Bild des Tieres auch redete und bewirkte, daß alle getötet wurden, die das Bild des Tieres nicht anbeteten.“ Offenbarung 13,15 (Schlachter 1951). „Darum, meine Geliebten, fliehet vor dem Götzendienst!“ 1. Korinther 10,14 (Schlachter 1951). „Kindlein, hütet euch vor den Abgöttern!“ 1. Johannes 5,21 (Schlachter 1951). „Sie sprachen zu ihm: Des Kaisers. Da spricht er zu ihnen: So gebet dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!“ Matthäus 22,21 (Schlachter 1951). „Was schadet es denn, ‚Herr Cäsar‘ zu sagen und zu opfern…“ (aus dem Englischen übersetzt) Martyrium des Polykarp, Kap. 8, in The Ante-Nicene Fathers, hg. von Alexander Roberts und James Donaldson, Bd. 1 (Buffalo, NY: Christian Literature Publishing, 1885). „Schwöre beim Glück des Cäsar; bereue und sprich: Hinweg mit den Gottlosen!“ … „Sechsundachtzig Jahre habe ich Ihm gedient, und Er hat mir nie ein Unrecht getan…“ (aus dem Englischen übersetzt) Martyrium des Polykarp, Kap. 9, in The Ante-Nicene Fathers, hg. von Alexander Roberts und James Donaldson, Bd. 1 (Buffalo, NY: Christian Literature Publishing, 1885).Der Bericht eines römischen Statthalters (antike nichtchristliche Quelle)„Diejenigen, die leugneten, Christen zu sein oder gewesen zu sein, als sie mit von mir vorgesprochenen Worten die Götter anriefen, deinem Bild, das ich zu diesem Zweck zusammen mit den Götterstatuen hatte herbeibringen lassen, mit Weihrauch und Wein Gebet darbrachten und überdies Christus verfluchten – zu nichts davon, so heißt es, können die, welche wirklich Christen sind, gezwungen werden…“ (aus dem Englischen übersetzt) Plinius der Jüngere, Briefe 10.96, an Kaiser Trajan (um 112 n. Chr.), englische Übersetzung in der Veröffentlichung von James J. O’Donnell, Georgetown University, faculty.georgetown.edu/jod/texts/pliny.html (der Übersetzer wird auf der Seite nicht genannt). ↩︎
12„Wer Menschenblut vergießt, des Blut soll auch durch Menschen vergossen werden; denn Gott hat den Menschen nach seinem Bild gemacht.“ 1. Mose 9,6 (Schlachter 1951). „Du sollst nicht töten!“ 2. Mose 20,13 (Schlachter 1951). „Diese sechs [Stücke] haßt der HERR, und sieben sind seiner Seele ein Greuel: stolze Augen, falsche Zunge, Hände, die unschuldiges Blut vergießen…“ Sprüche 6,16–17 (Schlachter 1951). „Und sie opferten ihre Söhne und ihre Töchter den bösen Geistern. Und sie vergossen unschuldiges Blut, das Blut ihrer Söhne und ihrer Töchter, welche sie den Götzen Kanaans opferten, und so wurde das Land durch Blutschulden entweiht.“ Psalm 106,37–38 (Schlachter 1951). „darum, daß sie mich verlassen und diesen Ort mißachtet und daselbst andern Göttern geräuchert haben, die weder sie, noch ihre Väter, noch die Könige von Juda gekannt haben; und sie haben diesen Ort mit dem Blut Unschuldiger gefüllt. Sie haben auch Baalshöhen gebaut, um ihre Kinder dem Baal als Brandopfer mit Feuer zu verbrennen, was ich nicht geboten und wovon ich nichts gesagt und was mir nie in den Sinn gekommen ist.“ Jeremia 19,4–5 (Schlachter 1951). „Denn du hast meine Nieren geschaffen, du wobest mich in meiner Mutter Schoß. Ich danke dir, daß du mich wunderbar gemacht hast; wunderbar sind deine Werke, und meine Seele erkennt das wohl! Mein Gebein war dir nicht verhohlen, da ich im Verborgenen gemacht ward, gewirkt tief unten auf Erden. Deine Augen sahen mich, als ich noch unentwickelt war, und es waren alle Tage in dein Buch geschrieben, die noch werden sollten, als derselben noch keiner war.“ Psalm 139,13–16 (Schlachter 1951). „Ehe denn ich dich im Mutterleibe bildete, kannte ich dich, und bevor du aus dem Mutterschoße hervorgingst, habe ich dich geheiligt und dich den Völkern zum Propheten gegeben!“ Jeremia 1,5 (Schlachter 1951). „…du sollst kein Kind durch Abtreibung morden noch das Gezeugte töten…“ (aus dem Englischen übersetzt) Didache, Kap. 2, in The Ante-Nicene Fathers, hg. von Alexander Roberts und James Donaldson, Bd. 7 (Buffalo, NY: Christian Literature Publishing, 1886). „Sie heiraten wie alle [anderen]; sie zeugen Kinder; aber sie vernichten ihre Nachkommen nicht.“ (aus dem Englischen übersetzt) Brief an Diognet, Kap. 5, in The Ante-Nicene Fathers, hg. von Alexander Roberts und James Donaldson, Bd. 1 (Buffalo, NY: Christian Literature Publishing, 1885). „Und wenn wir sagen, dass jene Frauen, die Mittel gebrauchen, um eine Abtreibung herbeizuführen, einen Mord begehen und Gott für die Abtreibung Rechenschaft geben müssen, aus welchem Grund sollten wir einen Mord begehen?“ (aus dem Englischen übersetzt) Athenagoras von Athen, Bittschrift für die Christen, Kap. 35, übers. von B. P. Pratten, in The Ante-Nicene Fathers, hg. von Alexander Roberts und James Donaldson, Bd. 2 (Buffalo, NY: Christian Literature Publishing, 1885). ↩︎
13„Als nun ihr Herz guter Dinge war, sprachen sie: Ruft den Simson, damit er vor uns spiele! Da riefen sie den Simson aus dem Gefängnis, und er spielte vor ihnen. Uns sie stellten ihn zwischen die Säulen.“ Richter 16,25 (Schlachter 1951). „Es dünkt mich nämlich, Gott habe uns Apostel als die Letzten hingestellt, gleichsam zum Tode bestimmt; denn wir sind ein Schauspiel geworden der Welt, sowohl Engeln als Menschen.“ 1. Korinther 4,9 (Schlachter 1951). „Gedenket aber der früheren Tage, in welchen ihr nach eurer Erleuchtung unter Leiden viel Kampf erduldet habt, da ihr teils selbst Schmähungen und Drangsalen öffentlich preisgegeben waret, teils mit denen Gemeinschaft hattet, welche so behandelt wurden…“ Hebräer 10,32–33 (Schlachter 1951). „Honorius, der das Reich Europas erbte, machte den Gladiatorenkämpfen ein Ende, die lange in Rom abgehalten worden waren. Der Anlass dazu ergab sich aus folgendem Umstand. Ein gewisser Mann namens Telemachus hatte das asketische Leben angenommen. Er war aus dem Osten aufgebrochen und hatte sich aus diesem Grund nach Rom begeben. Als dort das abscheuliche Schauspiel gezeigt wurde, ging er selbst in das Stadion, stieg in die Arena hinab und versuchte, die Männer aufzuhalten, die ihre Waffen gegeneinander führten. Die Zuschauer des Gemetzels waren empört und steinigten, getrieben von der rasenden Wut des Dämons, der sich an jenen blutigen Taten ergötzt, den Friedensstifter zu Tode. Als der bewundernswerte Kaiser davon unterrichtet wurde, zählte er Telemachus zur Schar der siegreichen Märtyrer und machte jenem gottlosen Schauspiel ein Ende.“ (aus dem Englischen übersetzt) Theodoret, Kirchengeschichte 5.26, in Nicene and Post-Nicene Fathers, 2. Reihe, Bd. 3, hg. von Philip Schaff und Henry Wace (New York: Christian Literature Publishing, 1892). „Denn sobald er jenes Blut sah, sog er damit eine Art Wildheit ein; und er wandte sich nicht ab, sondern heftete seinen Blick darauf, trank unbewusst Raserei, ergötzte sich an dem frevelhaften Kampf und war trunken von dem blutigen Zeitvertreib.“ (aus dem Englischen übersetzt) Augustinus, Bekenntnisse 6.8.13, übers. von J. G. Pilkington, in Nicene and Post-Nicene Fathers, 1. Reihe, Bd. 1, hg. von Philip Schaff (Buffalo, NY: Christian Literature Publishing, 1886). „Wir aber, die wir dafürhalten, dass einen Menschen getötet zu sehen ziemlich dasselbe ist, wie ihn zu töten, haben solchen Schauspielen abgeschworen.“ (aus dem Englischen übersetzt) Athenagoras von Athen, Bittschrift für die Christen, Kap. 35, übers. von B. P. Pratten, in The Ante-Nicene Fathers, hg. von Alexander Roberts und James Donaldson, Bd. 2 (Buffalo, NY: Christian Literature Publishing, 1885). ↩︎
14„So spricht der HERR: Wegen drei und wegen vier Übertretungen Israels wende ich solches nicht ab, weil sie den Gerechten um Geld und den Armen für ein Paar Schuhe verkaufen; weil sie nach dem Erdenstaub auf den Köpfen der Geringen gierig sind und die Wehrlosen vom Wege stoßen; weil Vater und Sohn zur Dirne gehen, um meinen heiligen Namen zu entheiligen…“ Amos 2,6–7 (Schlachter 1951). „Darum, weil ihr den Geringen niedertretet und Getreideabgaben von ihm erhebet, sollt ihr die Häuser, die ihr aus Quadersteinen gebaut habt, nicht bewohnen und den Wein der Weinberge, die ihr gepflanzt habt, nicht trinken. Denn ich weiß, daß eurer Übertretungen viele und daß eure Sünden zahlreich sind, daß ihr den Gerechten dränget, Bestechung annehmet und die Armen im Tor unterdrücket!“ Amos 5,11–12 (Schlachter 1951). „Wer den Schwachen unterdrückt, beschimpft seinen Schöpfer; wer Ihn aber ehren will, erbarmt sich des Armen.“ Sprüche 14,31 (Schlachter 1951). „Beraube den Schwachen nicht, weil er schwach ist, und unterdrücke den Elenden nicht im Tor! Denn der HERR wird ihre Sache führen und wird denen, die sie berauben, das Leben rauben.“ Sprüche 22,22–23 (Schlachter 1951). „Der HERR geht ins Gericht mit den Ältesten des Volkes und mit seinen Fürsten: Ihr habt den Weinberg verderbt! Der Raub des Armen ist in euren Häusern! Warum zertretet ihr mein Volk und unterdrückt die Person der Elenden? spricht der Herr, der HERR der Heerscharen.“ Jesaja 3,14–15 (Schlachter 1951). „Wohlan nun, ihr Reichen, weinet und heulet über das Elend, das über euch kommt! Euer Reichtum ist verfault und eure Kleider sind zum Mottenfraß geworden; euer Gold und Silber ist verrostet, und ihr Rost wird gegen euch Zeugnis ablegen und euer Fleisch fressen wie Feuer. Ihr habt Schätze gesammelt in den letzten Tagen! Siehe, der Lohn der Arbeiter, die euch die Felder abgemäht haben, der aber von euch zurückbehalten worden ist, schreit, und das Rufen der Schnitter ist zu den Ohren des Herrn der Heerscharen gekommen.“ Jakobus 5,1–4 (Schlachter 1951). „Denn die, welche reich werden wollen, fallen in Versuchung und Schlingen und viele törichte und schädliche Lüste, welche die Menschen in Verderben und Untergang stürzen. Denn die Geldgier ist eine Wurzel aller Übel; etliche, die sich ihr hingaben, sind vom Glauben abgeirrt und haben sich selbst viel Schmerzen verursacht.“ 1. Timotheus 6,9–10 (Schlachter 1951).Die frühe Kirche„Du sollst dich nicht von dem abwenden, der Mangel leidet, sondern sollst alles mit deinem Bruder teilen…“ (aus dem Englischen übersetzt) Didache, Kap. 4, in The Ante-Nicene Fathers, hg. von Alexander Roberts und James Donaldson, Bd. 7 (Buffalo, NY: Christian Literature Publishing, 1886). „Statt Ländereien kauft also bedrängte Seelen, so wie ein jeder es vermag, und besucht Witwen und Waisen und übersehet sie nicht; und verwendet euren Reichtum und all eure Vorräte, die ihr vom Herrn empfangen habt, auf solche Ländereien und Häuser. Denn dazu hat der Meister euch reich gemacht, damit ihr Ihm diese Dienste leistet…“ (aus dem Englischen übersetzt) Der Hirt des Hermas, Gleichnis 1, übers. von F. Crombie, in The Ante-Nicene Fathers, hg. von Alexander Roberts und James Donaldson, Bd. 2 (Buffalo, NY: Christian Literature Publishing, 1885).Päpstliche Dokumente„Jemanden um den ihm zustehenden Lohn zu betrügen, ist ein großes Verbrechen, das zum rächenden Zorn des Himmels schreit.“ (aus dem Englischen übersetzt) Leo XIII., Rerum novarum, Enzyklika über Kapital und Arbeit, 15. Mai 1891, Nr. 20 (Vatikanstadt: Libreria Editrice Vaticana), vatican.va. Im selben Abschnitt verurteilt die Enzyklika jeden Versuch, „auf die Bedürftigen und Mittellosen um des Gewinnes willen Druck auszuüben“, und erklärt, dass „aus der Not eines anderen seinen Gewinn zu ziehen“ „von allen Gesetzen, menschlichen wie göttlichen, verurteilt ist“ (aus dem Englischen übersetzt). Ebd. ↩︎
15„Wer einen Menschen stiehlt und ihn verkauft, oder so, daß man ihn noch in seiner Hand findet, der soll des Todes sterben.“ 2. Mose 21,16 (Schlachter 1951). „Wird jemand ertappt, daß er einen von seinen Brüdern unter den Kindern Israel stiehlt und ihn zum Sklaven macht und verkauft, so soll ein solcher Dieb sterben, daß du das Böse von dir ausrottest.“ 5. Mose 24,7 (Schlachter 1951). „daß einem Gerechten kein Gesetz auferlegt ist, sondern Gesetzlosen und Unbotmäßigen, Gottlosen und Sündern, Unheiligen und Gemeinen, solchen, die Vater und Mutter mißhandeln, Menschen töten, Unzüchtigen, Knabenschändern, Menschenräubern, Lügnern, Meineidigen und was sonst der gesunden Lehre zuwider ist…“ 1. Timotheus 1,9–10 (Schlachter 1951). „Und die Kaufleute der Erde weinen und trauern über sie, weil niemand mehr ihre Ware kauft, die Ware von Gold und Silber und Edelsteinen und Perlen und feiner Leinwand und Purpur und Seide und Scharlach und allerlei Tujaholz und allerlei Elfenbeingeräte und allerlei Geräte vom köstlichsten Holz und von Erz und Eisen und Marmor, und Zimmet und Räucherwerk und Salbe und Weihrauch und Wein und Öl und Semmelmehl und Weizen und Lasttiere und Schafe und Pferde und Wagen und Leiber und Seelen der Menschen.“ Offenbarung 18,11–13 (Schlachter 1951). „Da ist weder Jude noch Grieche, da ist weder Knecht noch Freier, da ist weder Mann noch Weib; denn ihr seid alle einer in Christus Jesus.“ Galater 3,28 (Schlachter 1951). „nicht mehr als einen Sklaven, sondern, was besser ist als ein Sklave, als einen geliebten Bruder, allermeist für mich, wie viel mehr aber für dich, sowohl im Fleische als im Herrn.“ Philemon 1,16 (Schlachter 1951). „‚Ich erwarb mir Knechte und Mägde.‘ Du verurteilst Menschen zur Sklaverei, deren Natur frei ist und die mit freiem Willen begabt sind. … Für wie viele Obolen hast du das Bild Gottes geschätzt?“ (aus dem Englischen übersetzt) Gregor von Nyssa, Homilien über den Prediger 4, übers. von Andrew Maguire, Early Church Texts (earlychurchtexts.com). ↩︎
16„Es soll niemand unter dir gefunden werden, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lasse, oder ein Wahrsager, oder ein Wolkendeuter oder ein Schlangenbeschwörer, oder ein Zauberer, oder ein Bannsprecher oder ein Medium, oder einer, der einen Wahrsagergeist hat, oder jemand, der die Toten befragt. Denn wer solches tut, ist dem HERRN ein Greuel, und um solcher Greuel willen treibt der HERR, dein Gott, sie vor dir aus.“ 5. Mose 18,10–12 (Schlachter 1951). „Ihr sollt euch nicht an die Totenbeschwörer wenden, noch an die Zeichendeuter; ihr sollt sie nicht fragen, auf daß ihr durch sie nicht verunreinigt werdet; denn ich, der HERR, bin euer Gott.“ 3. Mose 19,31 (Schlachter 1951). „Wenn sie euch aber sagen werden: Befraget die Totenbeschwörer und Wahrsager, welche flüstern und murmeln, [so antwortet ihnen]: Soll nicht ein Volk seinen Gott befragen, oder soll man die Toten für die Lebendigen befragen? «Zum Gesetz und zum Zeugnis!»“ Jesaja 8,19 (Schlachter 1951). „Denn Ungehorsam ist Zaubereisünde, und Widerspenstigkeit ist Frevel und Abgötterei. Weil du nun des HERRN Wort verworfen hast, so hat auch er dich verworfen, daß du nicht König sein sollst!“ 1. Samuel 15,23 (Schlachter 1951). „Viele aber von denen, die vorwitzige Künste getrieben hatten, trugen die Bücher zusammen und verbrannten sie öffentlich; und sie berechneten ihren Wert und kamen auf fünfzigtausend Silberlinge.“ Apostelgeschichte 19,19 (Schlachter 1951). „Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, welche sind: Ehebruch, Unzucht, Unreinigkeit, Ausschweifung; Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zorn, Ehrgeiz, Zwietracht, Spaltungen, Neid, Mord; Trunkenheit, Gelage und dergleichen, wovon ich euch voraussage, wie ich schon zuvor gesagt habe, daß die, welche solches tun, das Reich Gottes nicht ererben werden.“ Galater 5,19–21 (Schlachter 1951). „Den Feiglingen aber und Ungläubigen und Greulichen und Mördern und Unzüchtigen und Zauberern und Götzendienern und allen Lügnern wird ihr Teil sein in dem See, der von Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod.“ Offenbarung 21,8 (Schlachter 1951). „Mein Kind, sei kein Vogeldeuter, denn das führt zum Götzendienst; auch kein Beschwörer und kein Sterndeuter…“ (aus dem Englischen übersetzt) Didache, Kap. 3, in The Ante-Nicene Fathers, hg. von Alexander Roberts und James Donaldson, Bd. 7 (Buffalo, NY: Christian Literature Publishing, 1886). „Die zum Priesterstand oder zum Klerus gehören, sollen keine Magier, Beschwörer, Mathematiker oder Astrologen sein; auch sollen sie keine sogenannten Amulette anfertigen, die Fesseln für ihre eigenen Seelen sind. Und die solche tragen, befehlen wir aus der Kirche auszustoßen.“ (aus dem Englischen übersetzt) Synode von Laodizea, Kanon 36, übers. von Henry R. Percival, in Nicene and Post-Nicene Fathers, 2. Reihe, Bd. 14, hg. von Philip Schaff und Henry Wace (New York: Christian Literature Publishing, 1900).Katechismus„Alle Formen der Wahrsagerei sind zu verwerfen: die Zuflucht zu Satan oder den Dämonen, das Heraufbeschwören der Toten oder andere Praktiken, von denen man fälschlich annimmt, sie könnten die Zukunft ‚entschleiern‘. Das Befragen von Horoskopen, die Astrologie, das Handlesen, die Deutung von Vorzeichen und Losen, die Phänomene der Hellseherei und die Zuflucht zu Medien verbergen alle ein Verlangen nach Macht über die Zeit, die Geschichte und letztlich über andere Menschen sowie den Wunsch, sich verborgene Mächte geneigt zu machen. Sie widersprechen der Ehre, der Achtung und der liebenden Furcht, die wir allein Gott schulden.“ (aus dem Englischen übersetzt) Catechism of the Catholic Church, 2. Aufl. (Vatikanstadt: Libreria Editrice Vaticana, 1997), Nr. 2116. ↩︎
17„Aber das Wort des HERRN erging an Elia, den Tisbiter, also: Mache dich auf und gehe hinab, Ahab, dem König von Israel, der zu Samaria ist, entgegen! Siehe, er ist im Weinberg Nabots, dahin er gegangen, um ihn in Besitz zu nehmen. Du sollst aber zu ihm sagen: So spricht der HERR: «Hast du gemordet und geraubt?» Und du sollst ferner mit ihm reden und sagen: So spricht der HERR: An der Stelle, wo die Hunde das Blut Nabots geleckt haben, sollen die Hunde auch dein Blut lecken, ja, das deinige!“ 1. Könige 21,17–19 (Schlachter 1951). „Seine Obern, welche darin wohnen, sind wie räuberische Wölfe; sie vergießen Blut, verderben Seelen, nur um Gewinn zu machen!“ Hesekiel 22,27 (Schlachter 1951). „Und ich sprach: Höret doch, ihr Häupter von Jakob und ihr Fürsten des Hauses Israel! Ist es nicht an euch, das Recht zu kennen? Und doch hasset ihr das Gute und liebet das Böse; zieht ihnen die Haut ab und das Fleisch von den Knochen! Und wenn sie dann das Fleisch meines Volkes gefressen und ihnen die Haut abgezogen, ihnen die Knochen zerbrochen und sie in Stücke zerschnitten haben, wie man sie in einen Topf tut, und wie Fleisch, das man in den Kessel legt…“ Micha 3,1–3 (Schlachter 1951). „Die Könige der Erde stehen zusammen, und die Fürsten verabreden sich wider den HERRN und wider seinen Gesalbten: «Wir wollen ihre Bande zerreißen und ihre Fesseln von uns werfen!» Der im Himmel thront, lacht, der HERR spottet ihrer.“ Psalm 2,2–4 (Schlachter 1951). „Was sind also Reiche, wenn die Gerechtigkeit fehlt, anderes als große Räubereien?“ (aus dem Englischen übersetzt) Augustinus, Vom Gottesstaat 4.4, übers. von Marcus Dods, in Nicene and Post-Nicene Fathers, 1. Reihe, Bd. 2, hg. von Philip Schaff (Buffalo, NY: Christian Literature Publishing, 1887). „Ich wage nicht, das Opfer darzubringen, wenn du anwesend zu sein gedenkst.“ (aus dem Englischen übersetzt) Ambrosius von Mailand, Brief 51.13, an Kaiser Theodosius, übers. von H. de Romestin, in Nicene and Post-Nicene Fathers, 2. Reihe, Bd. 10, hg. von Philip Schaff und Henry Wace (New York: Christian Literature Publishing, 1896). ↩︎
18„Als aber Simon sah, daß durch die Handauflegung der Apostel der heilige Geist gegeben wurde, brachte er ihnen Geld und sprach: Gebet auch mir diese Vollmacht, damit, wenn ich jemand die Hände auflege, er den heiligen Geist empfange! Petrus aber sprach zu ihm: Dein Geld fahre samt dir ins Verderben, weil du meinst, die Gabe Gottes mit Geld erwerben zu können! Du hast weder Anteil noch Erbe an diesem Wort; denn dein Herz ist nicht aufrichtig vor Gott!“ Apostelgeschichte 8,18–21 (Schlachter 1951). „Menschensohn, weissage wider die Hirten Israels, weissage und sprich zu ihnen, den Hirten: So spricht Gott, der HERR: Wehe den Hirten Israels, die sich selbst weiden! Sollen die Hirten nicht die Herde weiden? Das Fette esset ihr, mit der Wolle bekleidet ihr euch, und das Gemästete schlachtet ihr, aber die Herde weidet ihr nicht! Das Schwache stärket ihr nicht, das Kranke heilet ihr nicht, das Verwundete verbindet ihr nicht, das Verscheuchte holt ihr nicht zurück, und das Verlorene suchet ihr nicht…“ Hesekiel 34,2–4 (Schlachter 1951). „Ihre Häupter sprechen Recht um Geschenke, ihre Priester lehren um Lohn, und ihre Propheten wahrsagen um Geld; und dabei stützen sie sich auf den HERRN und sagen: «Ist nicht der HERR unter uns? Es kann uns kein Übel begegnen!»“ Micha 3,11 (Schlachter 1951). „Weidet die Herde Gottes bei euch, nicht gezwungen, sondern freiwillig, nicht aus schnöder Gewinnsucht, sondern aus Zuneigung, nicht als Herrscher über die euch zugewiesenen [Seelen], sondern als Vorbilder der Herde!“ 1. Petrus 5,2–3 (Schlachter 1951). „Denn ein Aufseher muß unbescholten sein als Gottes Haushalter, nicht anmaßend, nicht zornmütig, kein Trinker, kein Raufbold, kein Wucherer…“ Titus 1,7 (Schlachter 1951). „Und Jesus ging in den Tempel Gottes hinein und trieb alle hinaus, die im Tempel verkauften und kauften, und stieß die Tische der Wechsler um und die Stühle derer, welche Tauben verkauften. Und er sprach zu ihnen: Es steht geschrieben: «Mein Haus soll ein Bethaus heißen!» Ihr aber macht es zu einer Räuberhöhle.“ Matthäus 21,12–13 (Schlachter 1951). „Da viele, die unter den Klerus aufgenommen sind, der Habsucht und der Gier nach Gewinn folgen und die göttliche Schrift vergessen haben, die sagt: ‚Er hat sein Geld nicht auf Wucher gegeben‘, und beim Ausleihen von Geld den hundertsten Teil der Summe [als monatlichen Zins] fordern, hält es die heilige und große Synode für gerecht, dass, wenn nach diesem Beschluss jemand gefunden wird, der Wucherzins nimmt, ob er es durch geheime Abmachung oder auf andere Weise tut, etwa indem er das Ganze und die Hälfte dazu fordert oder irgendeinen anderen Kunstgriff um schändlichen Gewinnes willen gebraucht, er aus dem Klerus abgesetzt und sein Name aus der Liste gestrichen werde.“ (aus dem Englischen übersetzt) Erstes Konzil von Nicäa (325), Kanon 17, übers. von Henry R. Percival, in Nicene and Post-Nicene Fathers, 2. Reihe, Bd. 14, hg. von Philip Schaff und Henry Wace (New York: Christian Literature Publishing, 1900). „Wenn ein Bischof eine Weihe um Geld vornimmt und die unverkäufliche Gnade zum Verkauf stellt und um Geld einen Bischof, einen Chorbischof, einen Presbyter oder einen Diakon oder einen anderen von denen weiht, die zum Klerus gezählt werden; oder um Geld einen Verwalter, einen Rechtsbeistand oder einen Aufseher oder überhaupt irgendeinen anderen Kirchendiener um persönlichen schmutzigen Gewinnes willen bestellt, [soll] derjenige, der dies versucht hat und überführt worden ist, seinen persönlichen Rang verlieren…“ (aus dem Englischen übersetzt) Konzil von Chalcedon (451), Kanon 2, in Decrees of the Ecumenical Councils, hg. von Norman P. Tanner, Bd. 1 (London: Sheed & Ward; Washington, DC: Georgetown University Press, 1990), wiedergegeben auf papalencyclicals.net. (Der Online-Text liest „led him“; in eckigen Klammern berichtigt.) ↩︎
19„Ich ermahne euch aber, ihr Brüder, kraft des Namens unsres Herrn Jesus Christus, daß ihr alle einerlei Rede führet und nicht Spaltungen unter euch sein lasset, sondern zusammenhaltet in derselben Gesinnung und in derselben Meinung.“ 1. Korinther 1,10 (Schlachter 1951). „Ich bitte aber nicht für diese allein, sondern auch für die, welche durch ihr Wort an mich glauben werden, auf daß sie alle eins seien, gleichwie du, Vater, in mir und ich in dir; auf daß auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, daß du mich gesandt hast.“ Johannes 17,20–21 (Schlachter 1951). „und fleißig seid, die Einheit des Geistes zu bewahren in dem Bande des Friedens: ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung eurer Berufung; ein Herr, ein Glaube, eine Taufe; ein Gott und Vater aller, über allen, durch alle und in allen.“ Epheser 4,3–6 (Schlachter 1951). „denn ihr seid noch fleischlich. Solange nämlich Eifersucht und Zank und Zwietracht unter euch sind, seid ihr da nicht fleischlich und wandelt nach Menschenweise?“ 1. Korinther 3,3 (Schlachter 1951). „Warum gibt es Streit und Tumulte und Spaltungen und Schismen und Kriege unter euch? … Warum zerteilen und zerreißen wir die Glieder Christi und erheben Streit gegen unseren eigenen Leib und sind zu einem solchen Grad des Wahnsinns gelangt, dass wir vergessen, dass ‚wir untereinander Glieder sind‘?“ (aus dem Englischen übersetzt) Clemens von Rom, Erster Brief an die Korinther, Kap. 46, in The Ante-Nicene Fathers, hg. von Alexander Roberts und James Donaldson, Bd. 1 (Buffalo, NY: Christian Literature Publishing, 1885). „Der kann Gott nicht mehr zum Vater haben, der die Kirche nicht zur Mutter hat.“ (aus dem Englischen übersetzt) Cyprian von Karthago, Über die Einheit der Kirche, Abschn. 6, übers. von Ernest Wallis, in The Ante-Nicene Fathers, hg. von Alexander Roberts und James Donaldson, Bd. 5 (Buffalo, NY: Christian Literature Publishing, 1886). „…der Rock des Herrn Jesus Christus wird keineswegs geteilt noch zerschnitten, sondern wird als ganzes Gewand empfangen und als unversehrtes und ungeteiltes Kleid von denen besessen, die über das Gewand Christi das Los werfen…“ (aus dem Englischen übersetzt) Cyprian von Karthago, Über die Einheit der Kirche, Abschn. 7, übers. von Ernest Wallis, in The Ante-Nicene Fathers, hg. von Alexander Roberts und James Donaldson, Bd. 5 (Buffalo, NY: Christian Literature Publishing, 1886). ↩︎
20„Jeder nun, der mich bekennt vor den Menschen, den will auch ich bekennen vor meinem himmlischen Vater; wer mich aber verleugnet vor den Menschen, den will auch ich verleugnen vor meinem himmlischen Vater.“ Matthäus 10,32–33 (Schlachter 1951). „Alsdann wird man euch der Drangsal preisgeben und euch töten; und ihr werdet gehaßt sein von allen Völkern um meines Namens willen. Und dann werden viele Anstoß nehmen und einander verraten und einander hassen.“ Matthäus 24,9–10 (Schlachter 1951). „Petrus aber sprach: Mensch, ich weiß nicht, was du sagst! Und alsbald, während er noch redete, krähte der Hahn. Und der Herr wandte sich um und sah Petrus an. Da erinnerte sich Petrus an das Wort des Herrn, das er zu ihm gesprochen hatte: Ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen! Und er ging hinaus und weinte bitterlich.“ Lukas 22,60–62 (Schlachter 1951). „«Mein Gerechter aber wird aus Glauben leben; zieht er sich aber aus Feigheit zurück, so wird meine Seele kein Wohlgefallen an ihm haben.» Wir aber sind nicht von denen, die feige zurückweichen zum Verderben, sondern die da glauben zur Rettung der Seele.“ Hebräer 10,38–39 (Schlachter 1951). „Ich weiß, was du tust und wo du wohnst, da wo der Thron des Satans ist, und daß du festhältst an meinem Namen und den Glauben an mich nicht verleugnet hast, auch in den Tagen, in welchen Antipas, mein treuer Zeuge, bei euch getötet wurde, da wo der Satan wohnt.“ Offenbarung 2,13 (Schlachter 1951). „Sogleich bei den ersten Worten des drohenden Feindes verriet die größte Zahl der Brüder ihren Glauben und wurde niedergeworfen, nicht durch den Ansturm der Verfolgung, sondern sie warfen sich selbst durch freiwilligen Abfall nieder.“ (aus dem Englischen übersetzt) Cyprian von Karthago, Über die Gefallenen, Abschn. 7, übers. von Ernest Wallis, in The Ante-Nicene Fathers, hg. von Alexander Roberts und James Donaldson, Bd. 5 (Buffalo, NY: Christian Literature Publishing, 1886). „Sie warteten in der Tat nicht, ergriffen zu werden, ehe sie hinaufstiegen, oder verhört zu werden, ehe sie verleugneten. Sie liefen aus eigenem Antrieb zum Marktplatz…“ (aus dem Englischen übersetzt) Cyprian von Karthago, Über die Gefallenen, Abschn. 8, übers. von Ernest Wallis, in The Ante-Nicene Fathers, hg. von Alexander Roberts und James Donaldson, Bd. 5 (Buffalo, NY: Christian Literature Publishing, 1886).Der Bericht eines römischen Statthalters (antike nichtchristliche Quelle)„Diejenigen, die leugneten, Christen zu sein oder gewesen zu sein, als sie mit von mir vorgesprochenen Worten die Götter anriefen, deinem Bild, das ich zu diesem Zweck zusammen mit den Götterstatuen hatte herbeibringen lassen, mit Weihrauch und Wein Gebet darbrachten und überdies Christus verfluchten – zu nichts davon, so heißt es, können die, welche wirklich Christen sind, gezwungen werden…“ (aus dem Englischen übersetzt) Plinius der Jüngere, Briefe 10.96, an Kaiser Trajan (um 112 n. Chr.), englische Übersetzung in der Veröffentlichung von James J. O’Donnell, Georgetown University, faculty.georgetown.edu/jod/texts/pliny.html (der Übersetzer wird auf der Seite nicht genannt). ↩︎
21„So oft jemand das Wort vom Reiche hört und nicht versteht, so kommt der Böse und raubt das, was in sein Herz gesät ist. Das ist der, bei welchem es an den Weg gestreut war.“ Matthäus 13,19 (Schlachter 1951). „Die am Wege, das sind die, bei denen das Wort gesät wird, und wenn sie es gehört haben, kommt alsbald der Satan und nimmt das Wort weg, das in ihre Herzen gesät worden ist.“ Markus 4,15 (Schlachter 1951). „Ist aber unser Evangelium verhüllt, so ist es bei denen verhüllt, die verloren gehen; in welchen der Gott dieser Welt die Sinne der Ungläubigen verblendet hat, daß ihnen nicht aufleuchte das helle Licht des Evangeliums von der Herrlichkeit Christi, welcher Gottes Ebenbild ist.“ 2. Korinther 4,3–4 (Schlachter 1951). „Darum wollten wir auch zu euch kommen, ich Paulus einmal, sogar zweimal, und Satan hat uns verhindert.“ 1. Thessalonicher 2,18 (Schlachter 1951). „Aber es widersetzte sich ihnen Elymas, der Zauberer (denn so wird sein Name übersetzt), und suchte den Statthalter vom Glauben abzuhalten.“ Apostelgeschichte 13,8 (Schlachter 1951). „Da sprach er zu mir: Fürchte dich nicht, Daniel! Denn von dem ersten Tage an, da du dein Herz darauf richtetest, zu verstehen und dich vor deinem Gott zu demütigen, sind deine Worte erhört worden, und ich bin gekommen um deiner Worte willen. Aber der Fürst des Königreichs Persien hat mir einundzwanzig Tage lang widerstanden und siehe, Michael, einer der vornehmsten Fürsten, ist mir zu Hilfe gekommen, so daß ich daselbst vor den Königen von Persien den Vorsprung gewann. So bin ich nun gekommen, um dich darüber zu verständigen, was deinem Volk in spätern Tagen begegnen wird; denn das Gesicht gilt noch nicht für diese Zeit.“ Daniel 10,12–14 (Schlachter 1951). ↩︎
22Das Wort „Kirche“ bezeichnet hier nicht nur organisierte Kirchen, sondern auch die einzelnen Gläubigen, die je für sich ein Teil des Leibes Christi sind. „Denn gleichwie der Leib einer ist und doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, wiewohl ihrer viele sind, doch nur einen Leib bilden, also auch Christus. Denn wir wurden alle in einem Geist zu einem Leibe getauft, seien wir Juden oder Griechen, Knechte oder Freie, und wurden alle mit einem Geist getränkt.“ 1. Korinther 12,12–13 (Schlachter 1951). „Ihr aber seid Christi Leib, und jedes in seinem Teil Glieder.“ 1. Korinther 12,27 (Schlachter 1951). „so sind auch wir, die vielen, ein Leib in Christus, als einzelne aber untereinander Glieder.“ Römer 12,5 (Schlachter 1951). „und wobei er alles unter seine Füße tat und ihn zum Haupt über alles der Gemeinde gab, welche sein Leib ist, die Fülle dessen, der alles in allen erfüllt…“ Epheser 1,22–23 (Schlachter 1951). „Und er ist das Haupt des Leibes, [nämlich] der Gemeinde, er, der der Anfang ist, der Erstgeborene aus den Toten, damit er in allem der Erste sei.“ Kolosser 1,18 (Schlachter 1951). „so lasset auch ihr euch nun aufbauen als lebendige Steine zum geistlichen Hause, zum heiligen Priestertum, um geistliche Opfer zu opfern, die Gott angenehm sind durch Jesus Christus.“ 1. Petrus 2,5 (Schlachter 1951).Die frühe Kirche„Wo immer der Bischof erscheint, dort soll auch die Menge [des Volkes] sein; so wie dort, wo immer Jesus Christus ist, die katholische Kirche ist.“ (aus dem Englischen übersetzt) Ignatius von Antiochien, Brief an die Smyrnäer, Kap. 8, in The Ante-Nicene Fathers, hg. von Alexander Roberts und James Donaldson, Bd. 1 (Buffalo, NY: Christian Literature Publishing, 1885). ↩︎
23„Denn wenn du unter diesen Umständen schweigst, so wird den Juden von einer andern Seite her Trost und Rettung erstehen, du aber und deines Vaters Haus werden umkommen. Und wer weiß, ob du nicht um dieser Umstände willen zum Königtum gekommen bist?“ Esther 4,14 (Schlachter 1951). „von den Kindern Issaschar, die sich auf die Zeiten verstanden, um zu wissen, was Israel tun sollte…“ 1. Chronik 12,32 (Schlachter 1951). „…Ihr Heuchler, das Aussehen des Himmels versteht ihr zu beurteilen, die Zeichen der Zeit aber nicht!“ Matthäus 16,3 (Schlachter 1951). „Rufe laut, schone nicht! Erhebe deine Stimme wie eine Posaune und verkündige meinem Volk sein Übertreten und dem Hause Jakob seine Sünde!“ Jesaja 58,1 (Schlachter 1951). „Er sprach: Menschensohn, ich habe dich zum Wächter bestellt für das Haus Israel; wenn du aus meinem Munde ein Wort vernommen hast, so sollst du sie in meinem Auftrag warnen!“ Hesekiel 3,17 (Schlachter 1951). „Wenn aber der Wächter das Schwert kommen sieht und nicht in die Posaune stößt und das Volk nicht gewarnt wird und das Schwert kommt und aus ihnen einen Menschen wegrafft, so wird dieser zwar um seiner Missetat willen weggerafft, aber sein Blut werde ich von der Hand des Wächters fordern.“ Hesekiel 33,6 (Schlachter 1951). ↩︎
24Der Befehl Christi, an die Gemeinden zu schreiben„Was du siehst, das schreibe in ein Buch und sende es den sieben Gemeinden, nach Ephesus und nach Smyrna und nach Pergamus und nach Thyatira und nach Sardes und nach Philadelphia und nach Laodizea!“ Offenbarung 1,11 (Schlachter 1951). Dies ist die stärkste Belegstelle dafür, dass Christus selbst befiehlt, die Schriften an bestimmte Gemeinden in einer Region zu senden, die einzeln mit Namen genannt werden. Christus selbst zeigt, dass nicht alle Mitteilungen an die allgemeine Kirche insgesamt gerichtet sein müssen, sondern dass bestimmte besondere Botschaften für bestimmte Gemeinden an bestimmten Orten zu bestimmten Zeiten notwendig sind. „Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt…“ Offenbarung 2,7 (Schlachter 1951). Diese Schriftstelle zeigt, dass ein Brief, der an eine einzige Gemeinde gerichtet ist, in bestimmten Fragen dennoch zu allen Gemeinden spricht. Die vorige Belegstelle aus Offenbarung 1,11 zeigt, dass manche Botschaften für bestimmte Gemeinden an bestimmten Orten zu bestimmten Zeiten bestimmt sind. Diese Belegstelle beweist, dass, obwohl der Auftrag von Offenbarung 1,11 in Kraft ist, die übrigen Gemeinden dennoch im Glauben unterwiesen werden können durch die Lehre an die bestimmten Gemeinden, an die die Botschaften von Offenbarung 1,11 gerichtet sind. „Dem Engel der Gemeinde in Ephesus schreibe…“ Offenbarung 2,1 (Schlachter 1951). Hier spricht Christus eine einzelne Gemeinde an. Christus gibt uns allen das höchste Vorbild, dem wir folgen sollen, auch denen von uns, die die heiligen Weihen empfangen haben. Daher werden bestimmte Schriften an bestimmte einzelne Gemeinden gerichtet sein.Apostolische Briefe an Gemeinden nach Regionen„Und sie sandten durch ihre Hand folgendes Schreiben: «Die Apostel und die Ältesten und Brüder entbieten den Brüdern zu Antiochia und in Syrien und Cilicien, die aus den Heiden sind, ihren Gruß!“ Apostelgeschichte 15,23 (Schlachter 1951). Dies belegt die Tatsache, dass das Apostelkonzil in Jerusalem Briefe an bestimmte Regionen richtete, eine Praxis, die der Bischof hier übernimmt. „Indem sie aber die Städte durchzogen, übergaben sie ihnen zur Befolgung die von den Aposteln und Ältesten in Jerusalem gefaßten Beschlüsse. Da wurden die Gemeinden im Glauben gestärkt und nahmen an Zahl täglich zu.“ Apostelgeschichte 16,4–5 (Schlachter 1951). Apostelgeschichte 16,4–5 ist die Fortsetzung von Apostelgeschichte 15,23. Apostelgeschichte 15,23 zeigt, wie das Apostelkonzil in Jerusalem einen Brief an die Gemeinden einer bestimmten Region schreibt. Apostelgeschichte 16,4 und 5 zeigt, dass dieselben Beschlüsse dann von Stadt zu Stadt getragen und den Gemeinden übergeben wurden. Und es berichtet, dass die Folge war, dass die Gemeinden im Glauben gefestigt wurden und an Zahl zunahmen. Die vom Apostelkonzil in Jerusalem erlassenen Beschlüsse blieben nicht in Jerusalem. Sie wurden tatsächlich zu den Gemeinden hinausgetragen, denen sie übergeben werden sollten. Die Gemeinden, welche die Mitteilungen empfingen, wurden genährt und im Glauben gefestigt und nahmen an Zahl zu. Dies ist der Zweck der regionalen Schriften an die Kirchen der zehn Königreiche. Im Wesentlichen zeigen diese beiden Verse, dass der regionale Brief, wenn er den versammelten Gemeinden vorgelesen wurde, Wirkung hatte. „Und wenn der Brief bei euch gelesen ist, so sorget dafür, daß er auch in der Gemeinde zu Laodizea gelesen werde und daß ihr auch den aus Laodizea leset.“ Kolosser 4,16 (Schlachter 1951). Diese Schriftstelle zeigt, dass apostolische Briefe, die an eine einzige Gemeinde gerichtet waren, danach an benachbarte Gemeinden weitergegeben wurden. „Ich beschwöre euch bei dem Herrn, daß dieser Brief allen heiligen Brüdern gelesen werde.“ 1. Thessalonicher 5,27 (Schlachter 1951). Diese Belegstelle zeigt, dass eine bestimmte Botschaft unter Umständen einer bestimmten Gemeinde an einem bestimmten Ort übermittelt werden muss und doch zugleich für die übrige, über die zehn Königreiche verbreitete Kirche gilt und von gleicher Wichtigkeit ist, wenn auch vielleicht nicht so dringlich wie für die angesprochene Gemeinde.Briefe an die Kirchen in der Diaspora„Petrus, Apostel Jesu Christi, an die auserwählten Fremdlinge in der Zerstreuung, in Pontus, Galatien, Kappadozien, Asien und Bithynien…“ 1. Petrus 1,1 (Schlachter 1951). Diese Schriftstelle veranschaulicht, dass nicht alle Gläubigen Gottesdienste besuchen und dass manche über die Gemeinwesen verstreut sind, in denen sie leben. Diese Menschen sind, da sie an Jesus Christus, unseren Herrn und Heiland, glauben, ebenso sehr ein Teil des Leibes Christi wie diejenigen, die in den Gottesdiensten sind. Und dies ist der Hauptgrund, warum der Bischof Mitteilungen an die „Kirchen in der Diaspora“ richtet. Der Heilige Geist ist in jedem Gläubigen. Wer etwas anderes sagt, lästert den Heiligen Geist. „Jakobus, Knecht Gottes und des Herrn Jesus Christus, grüßt die zwölf Stämme, die in der Zerstreuung sind!“ Jakobus 1,1 (Schlachter 1951). Dies ist ein Beispiel für eine Anrede an die allgemeine Kirche, die in der Diaspora über den Erdkreis verstreut ist. Es ist eine allgemeine Botschaft an die ganze Kirche. Sie nennt die zwölf Stämme, während beim Schriftgelehrten des Himmelreichs die Mitteilungen an die zehn Königreiche gerichtet sind. Dennoch begründet sie den Präzedenzfall dafür, Kirchen weltweit anzusprechen. Der Präzedenzfall dafür, Kirchen in einer Region gezielt anzusprechen, ist bereits durch die vorstehenden Anmerkungen begründet worden.Die frühe Kirche: Briefe von Gemeinde zu Gemeinde„Die Kirche Gottes, die in Rom weilt, an die Kirche Gottes, die in Korinth weilt, an die Berufenen und Geheiligten durch den Willen Gottes durch unseren Herrn Jesus Christus: Gnade euch und Friede werde euch in Fülle zuteil vom allmächtigen Gott durch Jesus Christus.“ (aus dem Englischen übersetzt) Clemens von Rom, Erster Brief an die Korinther, Gruß, in The Ante-Nicene Fathers, hg. von Alexander Roberts und James Donaldson, Bd. 1 (Buffalo, NY: Christian Literature Publishing, 1885). „Die Kirche Gottes, die in Smyrna weilt, an die Kirche Gottes, die in Philomelium weilt, und an alle Gemeinden der heiligen und katholischen Kirche an jedem Ort: Erbarmen, Friede und Liebe von Gott dem Vater und unserem Herrn Jesus Christus werde euch in Fülle zuteil.“ (aus dem Englischen übersetzt) Martyrium des Polykarp, Gruß, in The Ante-Nicene Fathers, hg. von Alexander Roberts und James Donaldson, Bd. 1 (Buffalo, NY: Christian Literature Publishing, 1885). ↩︎
25„auch vor Fürsten und Könige wird man euch führen, um meinetwillen, ihnen und den Heiden zum Zeugnis.“ Matthäus 10,18 (Schlachter 1951). „Da sprach Natan zu David: Du bist der Mann!…“ 2. Samuel 12,7 (Schlachter 1951). „Denn Johannes hatte zu Herodes gesagt: Es ist dir nicht erlaubt, deines Bruders Weib zu haben!“ Markus 6,18 (Schlachter 1951). „Und als Ahab den Elia sah, sprach Ahab zu ihm: Bist du da, der Israel ins Unglück bringt? Er aber sprach: Nicht ich bringe Israel ins Unglück, sondern du und deines Vaters Haus, weil ihr die Gebote des HERRN verlassen habt und den Baalen nachwandelt!“ 1. Könige 18,17–18 (Schlachter 1951). „Darum, o König, laß dir meinen Rat gefallen und brich mit deinen Sünden durch Gerechtigkeit und mit deinen Missetaten durch Erbarmen gegen die Armen, wenn dein Glück dauerhaft sein soll!“ Daniel 4,24 (Schlachter 1951). „Siehe, ich habe dich am heutigen Tage über Völker und Königreiche bestellt, daß du ausrottest und zerstörest, verderbest und niederreißest, bauest und pflanzest.“ Jeremia 1,10 (Schlachter 1951). „Als er aber von Gerechtigkeit und Enthaltsamkeit und dem zukünftigen Gericht redete, wurde dem Felix bange, und er antwortete: Für diesmal gehe hin; wenn ich aber gelegene Zeit bekomme, will ich dich wieder rufen lassen!“ Apostelgeschichte 24,25 (Schlachter 1951). „Agrippa aber sprach zu Paulus: Du überredest mich bald, daß ich ein Christ werde! Paulus erwiderte: Ich wünschte zu Gott, daß über kurz oder lang nicht allein du, sondern auch alle, die mich heute hören, solche würden, wie ich bin, ausgenommen diese Bande!“ Apostelgeschichte 26,28–29 (Schlachter 1951). „Petrus aber und die Apostel antworteten und sprachen: Man muß Gott mehr gehorchen als den Menschen!“ Apostelgeschichte 5,29 (Schlachter 1951). „Ich wage nicht, das Opfer darzubringen, wenn du anwesend zu sein gedenkst.“ (aus dem Englischen übersetzt) Ambrosius von Mailand, Brief 51.13, an Kaiser Theodosius, übers. von H. de Romestin, in Nicene and Post-Nicene Fathers, 2. Reihe, Bd. 10, hg. von Philip Schaff und Henry Wace (New York: Christian Literature Publishing, 1896).Die frühe Kirche„An den Kaiser Titus Älius Adrianus Antoninus Pius Augustus Cäsar und an seinen Sohn Verissimus, den Philosophen, und an Lucius, den Philosophen, den leiblichen Sohn des Cäsar und Adoptivsohn des Pius, einen Freund der Gelehrsamkeit, und an den heiligen Senat mit dem ganzen Volk der Römer richte ich, Justin, der Sohn des Priscus und Enkel des Bacchius, gebürtig aus Flavia Neapolis in Palästina, diese Ansprache und Bittschrift zugunsten derer aus allen Völkern, die zu Unrecht gehasst und mutwillig misshandelt werden, ich selbst einer von ihnen.“ (aus dem Englischen übersetzt) Justin der Märtyrer, Erste Apologie, Kap. 1, in The Ante-Nicene Fathers, hg. von Alexander Roberts und James Donaldson, Bd. 1 (Buffalo, NY: Christian Literature Publishing, 1885). ↩︎
26„Da antwortete mir der HERR und sprach: Schreibe das Gesicht nieder und grabe es auf Tafeln, damit man es geläufig lesen kann!“ Habakuk 2,2 (Schlachter 1951). „so schien es auch mir gut, der ich allem von Anfang an genau nachgegangen bin, es dir der Reihe nach zu beschreiben, vortrefflichster Theophilus…“ Lukas 1,3 (Schlachter 1951). „alles aber geschehe mit Anstand und in Ordnung!“ 1. Korinther 14,40 (Schlachter 1951). ↩︎
27„Ein einzelner Zeuge soll nicht auftreten wider jemand, wegen irgend einer Missetat, oder wegen irgend einer Sünde, womit man sich versündigen kann; sondern auf der Aussage von zwei oder drei Zeugen soll jede Sache beruhen.“ 5. Mose 19,15 (Schlachter 1951). „Dies ist das drittemal, daß ich zu euch komme. Durch zweier und dreier Zeugen Mund soll jede Aussage festgestellt werden!“ 2. Korinther 13,1 (Schlachter 1951). „Hört er aber nicht, so nimm noch einen oder zwei mit dir, damit jede Sache auf der Aussage von zwei oder drei Zeugen beruhe.“ Matthäus 18,16 (Schlachter 1951). „Diese aber waren edler gesinnt als die zu Thessalonich, indem sie das Wort mit aller Bereitwilligkeit aufnahmen und täglich in der Schrift forschten, ob es sich also verhalte.“ Apostelgeschichte 17,11 (Schlachter 1951). „prüfet aber alles. Das Gute behaltet…“ 1. Thessalonicher 5,21 (Schlachter 1951). ↩︎