Bischofssiegel von Garland F. Byers, Jr., mit dem Wahlspruch Euntes in Mundum Universum

„Das Gesetz ist die Waffe des Königs“

Der Hochwürdigste*Garland F. Byers, Jr., J.D., D.D.‡

Bischof für die Völker, unter apostolischem Auftrag

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Es steht geschrieben, dass Satan der König und Gott dieser Welt ist.1 Satan versuchte Jesus, indem er Ihm sagte, er werde Ihm die Herrschaft über die Reiche der Erde geben, wenn Jesus nur niederfiele und ihn anbetete.2 Unser Herr lehnte selbstverständlich in Seiner Gerechtigkeit ab, bestritt aber dennoch nicht, dass Satan die Macht hatte, Ihm genau das zu geben, was versprochen wurde.3 Daher hat Satan nicht nur geistliche Macht und Gewalt, allein in dem Maß, wie Gott es zulässt und gestattet,4 sondern auch Macht in der physischen Welt und Gewalt durch die, welche ihm mit verderbtem Sinn, bösem Herzen und Gier nach Macht folgen.5 Diese menschlichen Werkzeuge der Hölle gebrauchen das Gesetz als Waffe gegen die Kirche und die Gläubigen und machen das, was zum Guten bestimmt ist, zu einem Werkzeug des Bösen.6 Dieses Projekt benennt Fälle, in denen dies in der Vergangenheit geschehen ist, gegenwärtig geschieht oder im Begriff ist, in unmittelbarer Zukunft zu geschehen. Durch das Gesetz kann der Teufel die Versklavung der Menschheit erreichen, ohne dass ein einziger Schuss aus einem Gewehr abgefeuert wird.7 Ja, die Versklavung der Welt ist für die Endzeit geweissagt.8 In einem solchen Fall ist in der physischen Welt kein Krieg nötig, denn der Krieg hat bereits im geistlichen Bereich stattgefunden und tritt im physischen Bereich (der Erde) lediglich durch die Unterzeichnung eines Gesetzes mit einer Feder in Erscheinung.9 Ist ein weltliches Gesetz einmal erlassen, ob dieses Gesetz nun die Anbetung Christi verbietet, die Versammlung von Menschen im Namen Christi oder die Mittel, durch die Menschen frei bleiben können durch ihr gottgegebenes Recht, sich gegen Tyrannei zu verteidigen,10 so ist das Gesetz ohne ein Wunder nur sehr schwer zu ändern.11 Darum sind Gebet, Kirchgang und Dienst an Gott so überaus wichtig.12


Anmerkungen

1„in welchen der Gott dieser Welt die Sinne der Ungläubigen verblendet hat, daß ihnen nicht aufleuchte das helle Licht des Evangeliums von der Herrlichkeit Christi, welcher Gottes Ebenbild ist.“ 2. Korinther 4,4 (Schlachter 1951). „Jetzt ergeht ein Gericht über diese Welt! Nun wird der Fürst dieser Welt hinausgeworfen werden…“ Johannes 12,31 (Schlachter 1951). „Ich werde nicht mehr viel mit euch reden; denn es kommt der Fürst dieser Welt, und in mir hat er nichts.“ Johannes 14,30 (Schlachter 1951). „von Gericht, weil der Fürst dieser Welt gerichtet ist.“ Johannes 16,11 (Schlachter 1951). „in welchen ihr einst wandeltet nach dem Lauf dieser Welt, nach dem Fürsten, der in der Luft herrscht, dem Geiste, der jetzt in den Kindern des Unglaubens wirkt…“ Epheser 2,2 (Schlachter 1951). „Wir wissen, daß wir aus Gott sind und die ganze Welt im argen liegt…“ 1. Johannes 5,19 (Schlachter 1951). „Und sie haben als König über sich den Engel des Abgrunds; sein Name ist auf hebräisch Abaddon, und im Griechischen hat er den Namen Apollyon.“ Offenbarung 9,11 (Schlachter 1951). ↩︎

2„Wiederum nimmt ihn der Teufel mit auf einen sehr hohen Berg und zeigt ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit und spricht zu ihm: Dieses alles will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest. Da spricht Jesus zu ihm: Hebe dich weg von mir, Satan! Denn es steht geschrieben: «Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen!»“ Matthäus 4,8–10 (Schlachter 1951). „Da führte er ihn auf einen hohen Berg und zeigte ihm alle Reiche der Welt in einem Augenblick. Und der Teufel sprach zu ihm: Dir will ich alle diese Herrschaft und ihre Herrlichkeit geben; denn sie ist mir übergeben, und ich gebe sie, wem ich will. Wenn nun du vor mir anbetest, so soll alles dein sein. Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Hebe dich weg von mir Satan! Denn es steht geschrieben: «Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen.»“ Lukas 4,5–8 (Schlachter 1951). ↩︎

3„Und der Teufel sprach zu ihm: Dir will ich alle diese Herrschaft und ihre Herrlichkeit geben; denn sie ist mir übergeben, und ich gebe sie, wem ich will.“ Lukas 4,6 (Schlachter 1951). „…Hebe dich weg von mir, Satan! Denn es steht geschrieben: «Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen!»“ Matthäus 4,10 (Schlachter 1951). „Jetzt ergeht ein Gericht über diese Welt! Nun wird der Fürst dieser Welt hinausgeworfen werden…“ Johannes 12,31 (Schlachter 1951). „Ich werde nicht mehr viel mit euch reden; denn es kommt der Fürst dieser Welt, und in mir hat er nichts.“ Johannes 14,30 (Schlachter 1951). „Wir wissen, daß wir aus Gott sind und die ganze Welt im argen liegt…“ 1. Johannes 5,19 (Schlachter 1951). ↩︎

4„Da sprach der HERR zum Satan: Siehe, alles, was er hat, sei in deiner Hand; nur nach ihm selbst strecke deine Hand nicht aus! Also ging der Satan aus von dem Angesicht des HERRN.“ Hiob 1,12 (Schlachter 1951). „Da sprach der HERR zum Satan: Siehe, er ist in deiner Hand; nur schone seines Lebens!“ Hiob 2,6 (Schlachter 1951). „…Simon, Simon, siehe, der Satan hat euch begehrt, um euch zu sichten wie den Weizen; ich aber habe für dich gebetet, daß dein Glaube nicht aufhöre; und wenn du dich dereinst bekehrst, so stärke deine Brüder!“ Lukas 22,31–32 (Schlachter 1951). „Es hat euch bisher nur menschliche Versuchung betroffen. Gott aber ist treu; der wird euch nicht über euer Vermögen versucht werden lassen, sondern wird zugleich mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen, daß ihr sie ertragen könnt.“ 1. Korinther 10,13 (Schlachter 1951). „Und er ergriff den Drachen, die alte Schlange, welche der Teufel und Satan ist, und band ihn auf tausend Jahre und warf ihn in den Abgrund und schloß zu und versiegelte über ihm, damit er die Völker nicht mehr verführte, bis die tausend Jahre vollendet wären. Und nach diesen muß er auf kurze Zeit losgelassen werden.“ Offenbarung 20,2–3 (Schlachter 1951). ↩︎

5„Ihr seid von dem Vater, dem Teufel, und was euer Vater begehrt, wollt ihr tun; der war ein Menschenmörder von Anfang an und ist nicht bestanden in der Wahrheit, denn Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem Eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater derselben.“ Johannes 8,44 (Schlachter 1951). „und sie wieder nüchtern werden, aus der Schlinge des Teufels heraus, von welchem sie lebendig gefangen worden sind für seinen Willen.“ 2. Timotheus 2,26 (Schlachter 1951). „Gleicherweise aber, wie Jannes und Jambres dem Mose widerstanden, so widerstehen auch diese der Wahrheit; es sind Menschen zerrütteten Sinnes, untüchtig zum Glauben.“ 2. Timotheus 3,8 (Schlachter 1951). „Zänkereien von Menschen, welche verdorbenen Sinnes und der Wahrheit beraubt sind und die Gottseligkeit für eine Erwerbsquelle halten, von solchen halte dich ferne!“ 1. Timotheus 6,5 (Schlachter 1951). „Woher kommen Kriege, und woher kommen Streitigkeiten unter euch? Kommen sie nicht von den Lüsten, die in euren Gliedern streiten? Ihr seid begehrlich und habet nicht, ihr mordet und eifert und könnt es doch nicht erlangen; ihr streitet und krieget.“ Jakobus 4,1–2 (Schlachter 1951). „Und das Tier, das ich sah, war einem Panther gleich, und seine Füße [waren] wie die eines Bären und sein Rachen wie ein Löwenrachen; und der Drache gab ihm seine Kraft und seinen Thron und große Macht.“ Offenbarung 13,2 (Schlachter 1951). ↩︎

6„Wir wissen aber, daß das Gesetz gut ist, wenn man es gesetzmäßig braucht…“ 1. Timotheus 1,8 (Schlachter 1951). „So ist nun das Gesetz heilig, und das Gebot ist heilig, gerecht und gut!“ Römer 7,12 (Schlachter 1951). „Denn sie ist Gottes Dienerin, zu deinem Besten. Tust du aber Böses, so fürchte dich! Denn sie trägt das Schwert nicht umsonst; Gottes Dienerin ist sie, eine Rächerin zur Strafe an dem, der das Böse tut.“ Römer 13,4 (Schlachter 1951). „Wehe denen, die Böses gut und Gutes böse nennen; die Finsternis für Licht und Licht für Finsternis erklären; die Bitteres süß und Süßes bitter nennen!“ Jesaja 5,20 (Schlachter 1951). „Wehe den Gesetzgebern, die liederliche Gesetze erlassen, und den Schreibern, welche Plackereien schreiben, womit sie die Armen vom Rechtswege verdrängen und die Unterdrückten meines Volkes ihres Rechtes berauben; damit die Witwen ihre Beute seien und sie die Waisen plündern können.“ Jesaja 10,1–2 (Schlachter 1951). „Sollte mit dir Gemeinschaft haben der Thron des Verderbens, der Unheil schafft; durch Gesetz?“ Psalm 94,20 (Schlachter 1951).Die frühe Kirche„…durch die Einsetzung von Gesetzen ein Übermaß an Bosheit unter den Völkern niederhalten.“ (aus dem Englischen übersetzt) Irenäus von Lyon, Gegen die Häresien 5.24.2, übers. von Alexander Roberts und William Rambaut, in The Ante-Nicene Fathers, hg. von Alexander Roberts und James Donaldson, Bd. 1 (Buffalo, NY: Christian Literature Publishing, 1885). ↩︎

7„und sprach: Das wird das Recht des Königs sein, der über euch herrschen wird: Eure Söhne wird er nehmen und sie seinen Kriegswagen und seiner Reiterei zuteilen und daß sie vor seinem Wagen her laufen; und daß er sie mache zu Obersten über Tausend und zu Obersten über Fünfzig; und daß sie seinen Acker pflügen und seine Ernte einbringen und daß sie ihm seine Kriegswaffen und sein Pferdegeschirr anfertigen. Eure Töchter aber wird er nehmen und sie zu Salbenmischerinnen, Köchinnen und Bäckerinnen machen. Auch eure besten Äcker, eure Weinberge und eure Ölbäume wird er nehmen und seinen Knechten geben; dazu wird er den Zehnten von eurer Saat und von euren Weinbergen nehmen und ihn seinen Kämmerern und Knechten geben. Und er wird eure Knechte und eure Mägde und eure schönsten Jünglinge und eure Esel nehmen und sein Geschäft damit ausrichten. Er wird den Zehnten eurer Schafe nehmen, und ihr müsset seine Knechte sein. Wenn ihr dann zu jener Zeit über euren König, den ihr euch erwählt habt, schreien werdet, so wird euch der HERR alsdann nicht erhören.“ 1. Samuel 8,11–18 (Schlachter 1951). „Da kam ein neuer König auf über Ägypten, der nichts von Joseph wußte. Der sprach zu seinem Volk: Siehe, das Volk der Kinder Israel ist zahlreicher und stärker als wir. Wohlan, laßt uns kluge Maßnahmen gegen sie ergreifen, daß ihrer nicht zuviele werden; sie könnten sonst, falls sich ein Krieg wider uns erhöbe, zu unsern Feinden übergehen und wider uns kämpfen und aus dem Lande ziehen. Darum setzte man Fronvögte über sie, um sie durch Lasten zu drücken; man baute nämlich dem Pharao die Vorratsstädte Pitom und Raemses. Je mehr sie aber das Volk drückten, desto zahlreicher wurde es und desto mehr breitete es sich aus, also daß ihnen graute vor den Kindern Israel. Darum zwangen die Ägypter die Kinder Israel durch Mißhandlungen zum Dienst und verbitterten ihnen das Leben mit harter Zwangsarbeit an Lehm und Ziegeln und mit allerlei Feldarbeit, lauter Arbeiten, zu welchen man sie unter Mißhandlungen zwang.“ 2. Mose 1,8–14 (Schlachter 1951). ↩︎

8„Und es bewirkt, daß allen, den Kleinen und den Großen, den Reichen und den Armen, den Freien und den Knechten, ein Malzeichen gegeben wird auf ihre rechte Hand oder auf ihre Stirn, und daß niemand kaufen oder verkaufen kann als nur der, welcher das Malzeichen hat, den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens.“ Offenbarung 13,16–17 (Schlachter 1951). „Und es wurde ihm gegeben, mit den Heiligen Krieg zu führen und sie zu überwinden; und es wurde ihm Macht gegeben über alle Geschlechter und Völker und Zungen und Nationen. Und alle Bewohner der Erde werden es anbeten, deren Namen nicht geschrieben sind im Lebensbuche des Lammes, das geschlachtet ist, von Grundlegung der Welt an.“ Offenbarung 13,7–8 (Schlachter 1951). „Er sprach: Das vierte Tier bedeutet ein viertes Reich, das auf Erden entstehen wird; das wird sich von allen andern Königreichen unterscheiden und wird alle Länder fressen, zerstampfen und zermalmen. Und die zehn Hörner bedeuten, daß aus diesem Reich zehn Könige aufstehen werden; und ein anderer wird nach ihnen aufkommen, der wird verschieden sein von seinen Vorgängern und wird drei Könige erniedrigen. Und er wird freche Reden gegen den Höchsten führen und die Heiligen des Allerhöchsten bedrücken und wird sich unterstehen, Festzeiten und Gesetz zu ändern, und sie werden in seine Gewalt gegeben sein eine Zeit, zwei Zeiten und eine halbe Zeit.“ Daniel 7,23–25 (Schlachter 1951). „Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, sind zehn Könige, welche noch kein Reich empfangen haben; aber sie erlangen Macht wie Könige auf eine Stunde mit dem Tier. Diese haben einerlei Ansicht, und ihre Macht und Gewalt übergeben sie dem Tier.“ Offenbarung 17,12–13 (Schlachter 1951). „Denn Gott hat ihnen ins Herz gegeben, seine Absicht auszuführen und ihr Reich dem Tier zu geben, bis die Worte Gottes erfüllt sein werden.“ Offenbarung 17,17 (Schlachter 1951). „Niemand soll euch irreführen in irgendeiner Weise, denn es muß unbedingt zuerst der Abfall kommen und der Mensch der Sünde, der Sohn des Verderbens, geoffenbart werden, der Widersacher, der sich über alles erhebt, was Gott oder Gegenstand der Verehrung heißt, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt und sich selbst als Gott erklärt.“ 2. Thessalonicher 2,3–4 (Schlachter 1951). „…von den zehn Königen, die dann aufstehen werden, unter die das Reich, das jetzt [die Erde] beherrscht, aufgeteilt werden wird…“ (aus dem Englischen übersetzt) Irenäus von Lyon, Gegen die Häresien 5.26.1, übers. von Alexander Roberts und William Rambaut, in The Ante-Nicene Fathers, hg. von Alexander Roberts und James Donaldson, Bd. 1 (Buffalo, NY: Christian Literature Publishing, 1885). „…mit den Zehen der Füße meinte er die Könige, die aus ihrer Mitte aufstehen sollen…“ „…die zehn Zehen des Bildes kommen (ebenso vielen) Demokratien gleich…“ „…die zehn Hörner des vierten Tieres sind über zehn Königreiche verteilt…“ (aus dem Englischen übersetzt) Hippolyt von Rom, Über Christus und den Antichrist, Kap. 25, 27, übers. von J. H. MacMahon, in The Ante-Nicene Fathers, hg. von Alexander Roberts und James Donaldson, Bd. 5 (Buffalo, NY: Christian Literature Publishing, 1886). ↩︎

9„denn unser Kampf richtet sich nicht wider Fleisch und Blut, sondern wider die Herrschaften, wider die Gewalten, wider die Weltbeherrscher dieser Finsternis, wider die geistlichen [Mächte] der Bosheit in den himmlischen [Regionen].“ Epheser 6,12 (Schlachter 1951). „Und es entstand ein Kampf im Himmel: Michael und seine Engel kämpften mit dem Drachen. Auch der Drache und seine Engel kämpften; aber sie siegten nicht, und es wurde für sie kein Platz mehr gefunden im Himmel. So wurde geworfen der große Drache, die alte Schlange, genannt der Teufel und der Satan, der den ganzen Erdkreis verführt, geworfen wurde er auf die Erde, und seine Engel wurden mit ihm geworfen.“ Offenbarung 12,7–9 (Schlachter 1951). „Aber der Fürst des Königreichs Persien hat mir einundzwanzig Tage lang widerstanden und siehe, Michael, einer der vornehmsten Fürsten, ist mir zu Hilfe gekommen, so daß ich daselbst vor den Königen von Persien den Vorsprung gewann.“ Daniel 10,13 (Schlachter 1951).Durch die Unterzeichnung eines Gesetzes„Da berief man die Schreiber des Königs am dreizehnten Tage des ersten Monats, und es ward geschrieben, ganz wie Haman befahl, an die Fürsten des Königs und an die Landpfleger in allen Provinzen und an die Hauptleute eines jeden Volkes, in der Schrift einer jeden Provinz und in der Sprache eines jeden Volkes; im Namen des Königs Ahasveros ward es geschrieben und mit des Königs Ring versiegelt.“ Esther 3,12 (Schlachter 1951). „Daraufhin unterschrieb der König das Edikt und Verbot.“ Daniel 6,10 (Schlachter 1951). ↩︎

10Das Verbot der Anbetung Christi und der Versammlung in Seinem Namen„Sämtliche Fürsten des Königreichs, die Landpfleger und Satrapen, die Räte und Statthalter erachten es für ratsam, daß eine Verordnung aufgestellt und ein Verbot erlassen werde, wonach jeder, der innert dreißig Tagen irgend eine Bitte an irgend einen Gott oder Menschen richtet, außer an dich allein, o König, in den Löwenzwinger geworfen werden soll.“ Daniel 6,8 (Schlachter 1951). „Und sie ließen sie rufen und geboten ihnen, durchaus nicht mehr in dem Namen Jesu zu reden noch zu lehren.“ Apostelgeschichte 4,18 (Schlachter 1951). „Haben wir euch nicht streng verboten, in diesem Namen zu lehren? Und siehe, ihr habt mit eurer Lehre Jerusalem erfüllt und wollt das Blut dieses Menschen auf uns bringen!“ Apostelgeschichte 5,28 (Schlachter 1951).Die Mittel, durch die Menschen frei bleiben können„Aber im ganzen Land Israel war kein Schmied zu finden; denn die Philister dachten, die Hebräer könnten sonst Schwerter und Spieße machen. Darum mußte ganz Israel zu den Philistern hinabziehen, wenn jemand seine Pflugschar, seine Haue, sein Beil oder seinen Spaten zu schärfen hatte, wenn die Schneiden an den Spaten und Hauen und Gabeln und Beilen stumpf geworden waren, und um den Ochsenstachel zu schärfen. Und so kam es, daß am Tage der Schlacht weder Schwert noch Spieß zu finden war in der Hand des ganzen Volkes, welches mit Saul und Jonatan war; für Saul aber und seinen Sohn Jonatan war etwas vorhanden.“ 1. Samuel 13,19–22 (Schlachter 1951). „…Aber jetzt, wer einen Beutel hat, der nehme ihn, gleicherweise auch die Tasche; und wer es nicht hat, der verkaufe sein Kleid und kaufe ein Schwert.“ Lukas 22,36 (Schlachter 1951). „Wird ein Dieb beim Einbruch ertappt und geschlagen, daß er stirbt, so ist man des Blutes nicht schuldig…“ 2. Mose 22,2 (Schlachter 1951). „Und ich besah es und machte mich auf und sprach zu den Vornehmsten und zu den Vorstehern und zu dem übrigen Volk: Fürchtet euch nicht vor ihnen: Gedenket an den großen furchtbaren HERRN und streitet für eure Brüder, eure Söhne und eure Töchter, eure Frauen und eure Häuser!“ Nehemia 4,14 (Schlachter 1951). „verrichteten mit der einen Hand die Arbeit, während sie mit der andern die Waffe hielten. Und von den Bauleuten hatte jeder sein Schwert an die Seite gegürtet und baute also. Und der Trompeter stand neben mir.“ Nehemia 4,17–18 (Schlachter 1951). „Gelobt sei der HERR, mein Fels, der meine Hände geschickt macht zum Streit, meine Finger zum Krieg…“ Psalm 144,1 (Schlachter 1951).Die frühe Kirche„Wer von einem Freund Schaden nicht abwehrt, wenn er es kann, ist ebenso schuldig wie der, der ihn verursacht.“ (aus dem Englischen übersetzt) Ambrosius von Mailand, Über die Pflichten der Kirchendiener 1.36.179, übers. von H. de Romestin, in Nicene and Post-Nicene Fathers, 2. Reihe, Bd. 10, hg. von Philip Schaff und Henry Wace (New York: Christian Literature Publishing, 1896). „Denn die Tapferkeit, die im Krieg das eigene Land vor den Barbaren bewahrt oder daheim die Schwachen oder die Gefährten vor Räubern verteidigt, ist voller Gerechtigkeit…“ (aus dem Englischen übersetzt) Ambrosius von Mailand, Über die Pflichten der Kirchendiener 1.27.129, übers. von H. de Romestin, in Nicene and Post-Nicene Fathers, 2. Reihe, Bd. 10, hg. von Philip Schaff und Henry Wace (New York: Christian Literature Publishing, 1896). ↩︎

11Das Gesetz der Meder und Perser, welches unwiderruflich ist„Nun, o König, erlaß das Gebot und unterschreibe das Edikt, damit es unabänderlich sei wie das Gesetz der Meder und Perser, welches unwiderruflich ist.“ Daniel 6,9 (Schlachter 1951). „Da bestürmten jene Männer den König und sprachen: Wisse, o König, daß nach dem Gesetz der Meder und Perser jedes Verbot und Gebot, das der König bestätigt hat, unwiderruflich ist!“ Daniel 6,16 (Schlachter 1951). „So schreibt nun betreffs der Juden, wie es euch gut dünkt, in des Königs Namen, und versiegelt es mit des Königs Ring; denn die Schrift, die in des Königs Namen geschrieben und mit des Königs Ring versiegelt worden ist, kann nicht widerrufen werden.“ Esther 8,8 (Schlachter 1951).Bei Gott ist alles möglich„Mein Gott hat seinen Engel gesandt und der Löwen Rachen verschlossen, daß sie mir kein Leid zufügten, weil vor ihm meine Unschuld offenbar war und ich auch vor dir nichts Böses verübt habe!“ Daniel 6,23 (Schlachter 1951). „darin gestattete der König den Juden, sich in allen Städten zu versammeln und für ihr Leben einzustehen und zu vertilgen, zu erwürgen und umzubringen alle Volks und Bezirkstruppen, die sie befehden sollten, mitsamt den Kindern und Frauen, und die ihr Gut rauben wollten…“ Esther 8,11 (Schlachter 1951). „Und siehe, ein Engel des Herrn trat hinzu, und ein Licht erglänzte in dem Gemach. Er weckte aber Petrus durch einen Schlag an die Seite und sprach: Steh eilends auf! Und die Ketten fielen ihm von den Händen. Und der Engel sprach zu ihm: Gürte dich und ziehe deine Schuhe an! Da tat er also. Und er spricht zu ihm: Wirf deinen Mantel um und folge mir! Und er ging hinaus und folgte ihm und wußte nicht, daß es Wirklichkeit war, was so durch den Engel geschah, sondern er meinte ein Gesicht zu sehen. Als sie aber durch die erste und die zweite Wache hindurchgegangen waren, kamen sie zu dem eisernen Tor, welches nach der Stadt führt, und dieses tat sich ihnen von selbst auf. Und sie traten hinaus und gingen eine Gasse vorwärts, und alsbald schied der Engel von ihm.“ Apostelgeschichte 12,7–10 (Schlachter 1951). „Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich.“ Lukas 1,37 (Schlachter 1951). „…Bei den Menschen ist das unmöglich; aber bei Gott ist alles möglich.“ Matthäus 19,26 (Schlachter 1951). ↩︎

12Gebet„und sich mein Volk, das nach meinem Namen genannt ist, demütigt, und sie beten und suchen mein Angesicht und wenden sich ab von ihren bösen Wegen, so will ich im Himmel hören und ihre Sünden vergeben und ihr Land heilen.“ 2. Chronik 7,14 (Schlachter 1951). „Betet ohne Unterlaß!“ 1. Thessalonicher 5,17 (Schlachter 1951). „So bekennet denn einander die Sünden und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet! Das Gebet eines Gerechten vermag viel, wenn es ernstlich ist.“ Jakobus 5,16 (Schlachter 1951). „Er sagte ihnen aber auch ein Gleichnis dafür, daß sie allezeit beten und nicht nachlässig werden sollten…“ Lukas 18,1 (Schlachter 1951). „Wachet und betet, damit ihr nicht in Anfechtung fallet! Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach.“ Matthäus 26,41 (Schlachter 1951).Zusammenkommen„und lasset uns aufeinander achten, uns gegenseitig anzuspornen zur Liebe und zu guten Werken, indem wir unsere eigene Versammlung nicht verlassen, wie etliche zu tun pflegen, sondern einander ermahnen, und das um so viel mehr, als ihr den Tag herannahen sehet!“ Hebräer 10,24–25 (Schlachter 1951). „Sie verharrten aber in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.“ Apostelgeschichte 2,42 (Schlachter 1951). „Und täglich verharrten sie einmütig im Tempel und brachen das Brot in den Häusern, nahmen die Speise mit Frohlocken und in Einfalt des Herzens, lobten Gott und hatten Gunst bei dem ganzen Volk. Der Herr aber tat täglich solche, die gerettet wurden, zur Gemeinde hinzu.“ Apostelgeschichte 2,46–47 (Schlachter 1951). „Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ Matthäus 18,20 (Schlachter 1951).Dienst an Gott„Gefällt es euch aber nicht, dem HERRN zu dienen, so erwählet euch heute, welchem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter jenseits des Stromes gedient haben, oder den Göttern der Amoriter, in deren Land ihr wohnt; ich aber und mein Haus, wir wollen dem HERRN dienen!“ Josua 24,15 (Schlachter 1951). „Ich ermahne euch nun, ihr Brüder, kraft der Barmherzigkeit Gottes, daß ihr eure Leiber darbringet als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer: das sei euer vernünftiger Gottesdienst!“ Römer 12,1 (Schlachter 1951). „Was immer ihr tut, das tut von Herzen, als für den Herrn und nicht für Menschen, da ihr wisset, daß ihr vom Herrn zur Vergeltung das Erbe empfangen werdet. So dienet dem Herrn Christus…“ Kolosser 3,23–24 (Schlachter 1951).Vereint zusammenstehen„Wandelt nur würdig des Evangeliums Christi, damit, ob ich komme und euch sehe, oder abwesend bin, ich von euch höre, daß ihr feststehet in einem Geiste und einmütig miteinander kämpfet für den Glauben des Evangeliums…“ Philipper 1,27 (Schlachter 1951). „Siehe, wie fein und lieblich ist's, wenn Brüder einträchtig beisammen wohnen!“ Psalm 133,1 (Schlachter 1951). „und fleißig seid, die Einheit des Geistes zu bewahren in dem Bande des Friedens: ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung eurer Berufung; ein Herr, ein Glaube, eine Taufe; ein Gott und Vater aller, über allen, durch alle und in allen.“ Epheser 4,3–6 (Schlachter 1951). „Ich bitte aber nicht für diese allein, sondern auch für die, welche durch ihr Wort an mich glauben werden, auf daß sie alle eins seien, gleichwie du, Vater, in mir und ich in dir; auf daß auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, daß du mich gesandt hast.“ Johannes 17,20–21 (Schlachter 1951).Bürger des Himmels, Fremdlinge in dieser Welt„Unser Bürgerrecht aber ist im Himmel, von woher wir auch als Retter den Herrn Jesus Christus erwarten…“ Philipper 3,20 (Schlachter 1951). „Diese alle sind im Glauben gestorben, ohne das Verheißene empfangen zu haben, sondern sie haben es nur von ferne gesehen und begrüßt und bekannt, daß sie Fremdlinge und Pilgrime seien auf Erden…“ Hebräer 11,13 (Schlachter 1951). „Geliebte, ich ermahne euch als Fremdlinge und Pilgrime: Enthaltet euch von den fleischlichen Lüsten, welche wider die Seele streiten…“ 1. Petrus 2,11 (Schlachter 1951). „So seid ihr nun nicht mehr Fremdlinge und Gäste, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen…“ Epheser 2,19 (Schlachter 1951). „Ich habe ihnen dein Wort gegeben, und die Welt haßt sie; denn sie sind nicht von der Welt, gleichwie auch ich nicht von der Welt bin. Ich bitte nicht, daß du sie aus der Welt nehmest, sondern daß du sie bewahrest vor dem Argen. Sie sind nicht von der Welt, gleichwie auch ich nicht von der Welt bin.“ Johannes 17,14–16 (Schlachter 1951).Der gute Kampf des Glaubens„Kämpfe den guten Kampf des Glaubens, ergreife das ewige Leben, zu welchem du berufen bist und worüber du das gute Bekenntnis vor vielen Zeugen abgelegt hast.“ 1. Timotheus 6,12 (Schlachter 1951). „Ich habe den guten Kampf gekämpft, den Lauf vollendet, den Glauben bewahrt…“ 2. Timotheus 4,7 (Schlachter 1951). „Geliebte, da es mir ein großes Anliegen ist, euch von unsrem gemeinsamen Heil zu schreiben, halte ich es für notwendig, euch zu schreiben mit der Ermahnung, daß ihr für den Glauben kämpfet, der den Heiligen ein für allemal übergeben worden ist.“ Judas 3 (Schlachter 1951).Die frühe Kirche„Sie wohnen in ihren eigenen Ländern, aber nur als Fremdlinge. Als Bürger haben sie an allem mit anderen teil und ertragen doch alles wie Fremde. Jedes fremde Land ist ihnen wie ihr Vaterland, und jedes Land ihrer Geburt wie ein Land von Fremden. Sie heiraten wie alle [anderen]; sie zeugen Kinder; aber sie vernichten ihre Nachkommen nicht. Sie haben einen gemeinsamen Tisch, aber kein gemeinsames Bett. Sie sind im Fleisch, aber sie leben nicht nach dem Fleisch. Sie verbringen ihre Tage auf Erden, aber sie sind Bürger des Himmels.“ (aus dem Englischen übersetzt) Brief an Diognet, Kap. 5, in The Ante-Nicene Fathers, hg. von Alexander Roberts und James Donaldson, Bd. 1 (Buffalo, NY: Christian Literature Publishing, 1885). „Seid also darauf bedacht, oft zusammenzukommen, um Gott Dank zu sagen und Sein Lob zu verkünden. Denn wenn ihr häufig an demselben Ort zusammenkommt, werden die Mächte Satans zerstört…“ (aus dem Englischen übersetzt) Ignatius von Antiochien, Brief an die Epheser, Kap. 13, in The Ante-Nicene Fathers, hg. von Alexander Roberts und James Donaldson, Bd. 1 (Buffalo, NY: Christian Literature Publishing, 1885). ↩︎